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"Erster Akt vollzogen": Russland droht mit mehr Angriffen auf die Ukraine

Rettungskräfte sind nach den schweren Einschlägen in Kiew im Einsatz.
Rettungskräfte sind nach den schweren Einschlägen in Kiew im Einsatz. Copyright Adam Schreck/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Euronews
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Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist es am Montagmorgen zu schweren Explosionen gekommen. Es habe mehrere Einschläge gegeben, berichtete Bürgermeister Witali Klitschko. In einer ersten Bilanz war von mindestens fünf Getöteten die Rede. Über ein Dutzend Menschen sei verletzt worden.

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Bei russischen Raketenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew hat es nach Angaben städtischer Behörden mindestens fünf Tote und dutzende Verletzte gegeben. Es sei auch ein Kinderspielplatz getroffen worden. 

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats Medwedew sprach von einem "ersten Akt" und kündigte weitere Angriffe an. Auch Präsident Putin hatte die massiven Raketenangriff mit Hochpräzisionswaffen auf die ukrainische Infrastruktur zuvor bestätigt. Die Explosion auf Putins Krim-Brücke nannte dieser einen "Terror-Akt".

Die Raketenangriffe gelten als die Reaktion des Kreml auf die Explosion an der für Russland strategisch wichtigen Krim-Brücke am Sonntag.

Russland versuche, die Ukraine zu zerstören, erklärt Präsident Wolodymyr Selenskyj über Soziale Medien. Ziel seien in mehreren Städten Menschen gewesen, die gerade unterwegs zur Arbeit gewesen seien. "Leider gibt es Tote und Verletzte", schrieb Selenskyj.

Bürgermeister Witali Klitschko bestätigte via Twitter mehrere Explosionen im Stadtzentrum und rief die Bewohnerinnen und Bewohner der Hauptstadt auf, das Zentrum zu meiden und Schutz zu suchen,

Die ukrainische Abgeordnete Lesia Vasylenko veröffentlichte Bilder, die offenbar einen der Anschläge in der Nähe der Nationalen Universität Kiew zeigen auf Twitter.

Zuvor hatte der Vizechef des russischen Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew, der Ukraine Vergeltung für die Explosionen auf der für Russland strategisch wichtigen Krim-Brücke angedroht. 

Der russische Präsident Wladimir Putin machte laut Medienberichten den ukrainischen Geheimdienst SBU verantwortlich, dessen Zentrale im Zentrum von Kiew angesiedelt ist.

Die neuesten Entwicklungen fassen wir im folgenden Liveblog zusammen.

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