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10 Monate Angriffskrieg - Warum ist die Schlacht um Bachmut so bedeutend?

Euronews-Expertin Sasha Vakulina zieht eine Bilanz nach 10 Monaten Angriffskrieg
Euronews-Expertin Sasha Vakulina zieht eine Bilanz nach 10 Monaten Angriffskrieg Copyright Euronews
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Von Oleksandra VakulinaEuronews
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An Heiligabend wird der russische Angriffskrieg in der Ukraine in den zehnten Monat gehen. Euronews-Expertin Sasha Vakulina erläutert, warum die Schlacht um Bachmut eine Sonderstellung in dem bewaffneten Konflikt einnimmt.

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Am 24. Dezember ist der russische Angriffskrieg in der Ukraine seit genau zehn Monaten im Gange und und zum ersten Mal seit dessen Beginn hat Wladimir Putin öffentlich den Ausdruck Krieg verwendet.

Nach Einschätzung des britischen Institute for the Study of War (ISW) hat sich Putins allgemeine Rhetorik jedoch nicht geändert und ist Teil einer laufenden russischen Kampagne, die der Ukraine die Legitimität als souveräner Staat abspricht.

Die Rückkehr der Minusgrade lassen an die Bilder vom 24. Februar erinnern, mit dem Unterschied, dass sich die russischen Truppen jetzt am größten Teil der Front in Verteidigungsstellungen befinden, mit Ausnahme von - Bachmut. Die Stadt ist seit Monaten das Hauptziel des russischen Angriffs.

Seit Ende Mai konzentrierte sich das russische Militär zunächst auf kleine Siedlungen rund um Bachhmut; in den folgenden sechs Monaten haben sie jeweils nur Geländegewinne in der Größenordnung von einigen Kilometern erzielt.

Drei wichtige Gegenoffensiven

Das ISW ist der Meinung, dass die Ukraine dort die Oberhand hat, aber wie hat sie sie zurückerobert? Hier sind die drei ukrainischen Gegenoffensiven der vergangenen 10 Monate.

Zunächst die Schlacht um Kiew. Die Ukraine verdrängte dort die russischen Streitkräfte und eroberte Ende März/Anfang April die Region Kiew zurück.

Dann überraschten die ukrainischen Streitkräfte den Kreml mit ihrer Geschwindigkeit und der Dynamik ihrer Vorstöße und sie erlangte die Kontrolle über die Region Charkiw zurück.

Und später - Cherson. Die ukrainische Gegenoffensive auf der südlichen Achse lief parallel zu der in Charkiw.

Die Stadt Cherson - die einzige regionale Hauptstadt, die die russischen Streitkräfte seit dem 24. Februar besetzen konnten - wurde am 11. November befreit.

Kriegsende bleibt nicht absehbar

Doch im Oktober eröffnete Russland eine weitere Front und feuerte Hunderte von Raketen und Drohnen auf die kritische Infrastruktur der Ukraine ab.

Nach Angaben der Vereinten Nationen ist aufgrund der massiven russischen Angriffe fast die Hälfte des ukrainischen Energiesystems ausgefallen, wodurch Millionen von Menschen gefährdet sind.

Das ISW geht nicht davon aus, dass die Kämpfe in der Ukraine aufgrund des Winterwetters zum Stillstand kommen oder in eine Patt-Situation geraten. Im Gegenteil: Die weiteren operativen Erfolge der Ukraine hängen davon ab, ob die ukrainischen Streitkräfte in der Lage sind, ihre Operationen ohne Unterbrechung durch das Winterwetter fortzusetzen.

Weitere Quellen • Institute for the Study of War

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