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Wem Putin Neujahrswünsche schickt - und wer keine Grüße aus Russland bekommt

Wladimir Putin in Russland am 30. Dezember 2022
Wladimir Putin in Russland am 30. Dezember 2022 Copyright Mikhail Klimentyev/Sputnik
Copyright Mikhail Klimentyev/Sputnik
Von Euronews mit AFP, AP
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Der Kreml hat die Liste der Personen öffentlich gemacht, die Neujahrsgrüße von Russlands Präsident Wladimir Putin bekommen. Und der Sprecher hat erklärt, warum Scholz und Macron keine erhalten.

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Am 30. Dezember hat Russlands Präsident Wladimir Putin ein Videogespräch mit dem chinesischen Staatschef Xi Jingping abgehalten. Die beiden mächtigen Politiker sind fast gleich alt - Putin ist gerade 70 Jahre alt geworden, Xi ist 69, der Kreml-Chef bezeichnet Chinas Machthaber als "lieben Freund". Doch wie gut sich die beiden wirklich verstehen, ist schwer abzuschätzen.

Nach dem Gespräch hieß es aus Peking, China habe seine "objektive und faire" Haltung in Bezug auf den Krieg in der Ukraine nicht geändert.

Gerade wegen ihrer Haltung zum Krieg in der Ukraine bekommen US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Kanzler Olaf Scholz keine Neujahrswünsche von Wladimir Putin.

"Wir haben keinen Kontakt"

"Wir haben keinen Kontakt zu ihnen", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow kurz vor Silvester. "Angesichts der ständigen unfreundlichen Handlungen, die sie betreiben, wird der Präsident ihnen keine Grüße senden." Laut Peskow schicken die drei auch keine an den russischen Präsidenten.

Auf der vom Kreml veröffentlichten Liste der Grußbotschaften Putins zum neuen Jahr stehen der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, der Präsident von Venezuela Nicolas Maduro, Indiens Regierungschef Narendra Modi sowie Syriens Präsident Bashar al-Assad. Auch Chinas Xi Jingping bekommt der Liste zufolge Neujahrswünsche zugeschickt.

Auch Gerhard Schröder und Silvio Berlusconi

Neben den hochrangigen Politikern wichtiger Staaten, mit denen sich Russland wegen des Kriegs in der Ukraine zumindest nicht überworfen hat, schreibt Wladimir Putin ganz offiziell auch an den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder und an den früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.

Die "Männerfreundschaften" mit den beiden will der Kreml-Chef offenbar aufrecht erhalten. Der 78-jährige Gerhard Schröder hatte erst unter Druck seine wichtigsten Posten in russischen Energieunternehmen aufgegeben. Der Altkanzler seit Kriegsbeginn zwei Mal nach Moskau gereist, um Putin zu treffen.

Der 86-jährige Berlusconi tauscht weiterhin mit Putin Geburtstagsgeschenke aus. So bekam der italienische Medienunternehmer Ende September 20 Flaschen Wodka aus Moskau und nannte den Kreml-Chef einen "friedlichen und sensiblen Menschen".

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