Bombenzyklon in Kalifornien: Starker Sturm fordert Todesopfer

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Von Euronews  mit AFP
In Kalifornien hat der Sturm vielerorts Chaos hinterlassen.
In Kalifornien hat der Sturm vielerorts Chaos hinterlassen.   -   Copyright  Karl Mondon/Bay Area News Group 2023

Kalfornier:innen haben mit den Folgen eines schweren Sturms zu kämpfen. Ein sogenannter "Bombenzyklon" sorgte Mittwochnacht für heftigen Dauerregen in Zentral-und Nordkalifornien und führte zu lokalen Überschwemmungen, während der Wind Stromleitungen umblies und in zehntausenden Haushalten der Strom ausfiel.

Mindestens zwei Todesopfer nach Sturm

Meteorolog:innen bezeichnen das Wetterphänomen als "Bombogenese", dabei trifft kalte arktische auf mildere Luft, wodurch es zu einem extremen Luftdruckabfall kommt.

Mindestens zwei Menschen kostete der Sturm das Leben, unter ihnen ein Kleinkind, dessen Zuhause von einem fallenden Baum getroffen wurde.

Stärkster Niederschlag seit über 150 Jahren

Der Regen ließ Donnerstagnachmittag zwar nach, Meteorolog:innen warnen jedoch vor weiteren Regenfällen. Im Laufe des Freitags seien weitere 7,5 bis 15 Zentimeter möglich. San Francisco habe laut dem National Weather Service den stärksten Niederschlag innerhalb von zehn Tagen seit 150 Jahren erlebt, mehr als 25 Zentimeter Regen seien in dem Zeitraum auf die Stadt gefallen.

Kalifornien befindet sich wie viele andere Staaten im Westen der USA seit über zwei Jahrzehnten in einer Dürreperiode. Dadurch ist die ausgetrocknete Landschaft besonders anfällig für Sturmfluten und Schlammlawinen. Die Regenfälle der vergangenen Wochen und die noch kommenden Stürme, die in den nächsten Wochen erwartet werden, dürften die Dürre zwar etwas abmildern, um die Periode zu beenden, bräuchte es allerdings mehrere Jahre mit überdurchschnittlichem Niederschlag.

In allererster Linie stellen die Extremwetter-Ereignisse eine Bedrohung für die Bewohner:innen von Kalifornien dar.

Weitere Quellen • The Weather Channel