Orthodoxe Weihnachten: Das julianische Fest der Geburt

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Von euronews  mit dpa
Das orthodoxe Weihnachtsfest in der Erlöserkirche in Moskau.
Das orthodoxe Weihnachtsfest in der Erlöserkirche in Moskau.   -   Copyright  ALEXANDER ZEMLIANICHENKO/Copyright 2022 The AP. All rights reserved

Für Millionen orthodoxer Christen in aller Welt hat das Weihnachtsfest begonnen. In Russland zum Beispiel endet damit die 40 Tage lange Fastenzeit, die die stille Zeit des Jahres in bestimmten orthodoxen Kirchen einläutet. In Moskau leitetee Patriarch Kirill den Gottesdienst in der Erlöserkathedrale. Am Tag zuvor hatte der Geistliche für eine Waffenruhe von 36 Stunden für die Kämpfe in der Ukraine aufgerufen.

In der ukrainischen Stadt Bucha kamen ebenfalls zahlreiche Menschen um die Weihnachtsmesse zu feiern. Die in vielen Teilen durch den Krieg zerstörte Stadt war durch ukrainische Truppen zurückerobert worden.

Auch im Westjordanland feierten orthodoxe Christen das Weihnachtsfest. In Bethlehem gab es die zentrale Messe in der Geburtskirche, die über der vermuteten Geburtsstätte Jesu Christi errichtet wurde.

An der Messe nahm auch Palästinenserpräsident Abbas teil. Orthodoxe Christen richten sich bei ihrer Weihnachtsfeier nach dem julianischen Kalender, der das Jahr 13 Tage später beginnt, als der weiter verbreitete gregorianische Kalender.