Für Deutschland gibt es bald auch Wasserstoff aus Südeuropa

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Von Frank Weinert
Wassserstoff-Pipeline auch für Deutschland
Wassserstoff-Pipeline auch für Deutschland   -   Copyright  AFP

Das Wasserstoffpipeline-Projekt „H2Med“, das die Nutzung von Wasserstoff auf dem europäischen Kontinent fördern soll, wird von den südwesteuropäischen Ländern bis nach Deutschland verlängert. Das sagte der französische Präsident Emmanuel Macron auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz: „Wir haben beschlossen, das ‚H2Med-Projekt‘, das dank der europäischen Finanzierung Portugal, Spanien und Frankreich verbindet, auf Deutschland auszuweiten, das ein Partner dieser Infrastrukturstrategie im Bereich Wasserstoff sein wird.“

Als sich Madrid, Paris und Lissabon im Dezember auf den Bau der Pipeline einigten, wurde mit Kosten in Höhe von 2,5 Milliarden Euro gerechnet.

In ihrer Erklärung sprechen Deutschland und Frankreich sich für die Schaffung eines europäischen Wasserstoff-Rückgrats mit der Anbindung von Pipelines über Grenzen hinweg aus.