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Münchner Sicherheitskonferenz: Selenskyj erneuert Forderungen nach westlichen Waffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Copyright AP Photo
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Von Euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am
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Die Münchner Sicherheitskonferenz ist am Freitag eröffnet worden. Thema der dreitägigen Konferenz ist erwartungsgemäß Russlands Krieg in der Ukraine. Aber auch die Beziehungen zu China werden im Mittelpunkt stehen.

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Nur wenige Tage vor dem ersten Jahrestag des Ukraine-Kriegs ist die Münchner Sicherheitskonferenz eröffnet worden. Erwartungsgemäß ist Russlands Krieg in der Ukraine das dominierende Thema der diesjährigen Konferenz. Der ukrainische Präsident, der per Video zugeschaltet war, mahnte bei der Waffenhilfe zur Eile:

"Wir brauchen Schnelligkeit. Wir brauchen sie für unsere Vereinbarungen, für die Lieferungen. Wir brauchen sie um unsere sich verlangsamenden Entscheidungen zu stärken, um das russische Potenzial einzuschränken. Es gibt keine Alternative zur Schnelligkeit, denn von ihr hängen Leben ab... Es gibt keine Alternative für den ukrainischen Sieg, keine Alternative für die Ukraine in der EU und keine Alternative für die Ukraine in der NATO."

"Kein Verhandlungen mit Putin"

Kurz vor Beginn der Sicherheitskonferenz bekräftigte Selenskyj, er werde auf keinen Fall mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin verhandeln. "Mit Putin? Nein. Es gibt kein Vertrauen", sagte er dem britischen Sender BBC. Zugleich erneuerte er seine Forderung nach mehr westlichen Waffen. "Waffen sind die einzige Sprache, die Russland versteht", sagte er.

David und Goliath

Putin dürfe keine Chance bekommen, sich Zeit zu kaufen für seine Aggression. Selenskyj verglich sein Land mit dem biblischen David, der sich gegen einen russischen Goliath wehren müsse. "Goliath hat schon angefangen zu verlieren. Goliath wird auf jeden Fall dieses Jahr fallen", sagte er.

Bundeskanzler Olaf Scholz rief westliche Verbündete auf, sich den deutschen Lieferungen von Kampfpanzern an die Ukraine anzuschließen. "Dazu gehört, dass alle, die solche Kampfpanzer liefern können, dies nun auch wirklich tun", mahnte Scholz bei der Sicherheitskonferenz.

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Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz und die US-amerikanische Vize-Präsidentin auf der Münchner SicherheitskonferenzAP Photo

Deutschland liefert 14 Leopard 2A6 und sucht in einem unerwartet schleppenden Prozess weiter nach Partnern, um ein ukrainisches Bataillon mit 31 Leopard-Panzern auszurüsten. Polen ist Hauptlieferant für ein weiteres Bataillon mit dem älteren Modell Leopard 2A4.

Auch die Beziehungen zu China sind Thema auf der Konferenz in München, an der zahlreiche Staats- und Regierungschefs teilnehmen - darunter US-Vizepräsidentin Kamala Harris und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

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