"Alle reden von einer neuen Offensive, aber die Russen greifen jeden Tag an"

Ukrainische Soldaten außerhalb von Kupiansk auf einem gepanzerten Transporter zur Front
Ukrainische Soldaten außerhalb von Kupiansk auf einem gepanzerten Transporter zur Front Copyright Vadim Ghirda/AP
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Von Manuel Terradillos
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Bei Kupiansk, Kremmina und Bachmut versuchen russsiche Truppen beharrlich, die ukrainischen Linien zu durchbrechen. Bei Kreminna herrsche die "schwierigste Situation", so der Regionalgouverneur.

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Im Nordosten der Ukraine bleiben die Verteidiger zuversichtlich, trotz der russischen Versuche, die ukrainischen Linien bei Kupiansk zu durchbrechen. Auch in der Provinz Luhansk versuchen russische Streitkräfte, bei Kreminna durchzubrechen – hier herrsche die "schwierigste Situation", so der Regionalgouverneur. In Richtung Svatove seien die ukrainischen Stellungen "stabiler", jeden Tag werde schweres russisches Gerät zerstört. In wenigen Tagen jährt sich die russische Invasion.

"Wir wollen, dass der Krieg so schnell wie möglich endet, sie aus unserem Land, aus unserem Gebiet vertreiben."

Koshmar, Ukrainischer Soldat

Im Osten der Ukraine sind nach Angaben der örtlichen Behörden in der Stadt Druschkiwka mehrere russische Geschosse eingeschlagen. Dabei seien zwei Wohnhäuser beschädigt worden, teilte der Gouverneur des umkämpften Gebiets Donezk mit. Angaben über Verletzte oder Todesopfer machte er zunächst nicht. Druschkiwka liege weit hinter der Front, werde aber trotzdem immer wieder mit Raketen beschossen. 

Nach einem Bericht des Nachrichtenportals „Ukraiinska Prawda“ wurden seit Samstag insgesamt acht ukrainische Verwaltungsgebiete beschossen.

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