EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

"Frage der Glaubwürdigkeit" - Finnlands Ministerpräsidentin Marin pocht auf schnellen Nato-Beitritt

Stoltenberg und Marin bei gemeinsamer Pressekonferenz
Stoltenberg und Marin bei gemeinsamer Pressekonferenz Copyright Heikki Saukkomaa/Lehtikuva
Copyright Heikki Saukkomaa/Lehtikuva
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Nato-Generalsekretär Stoltenberg war in Helsinki zugegen, als das Parlament die Kandidatur des Landes absegnete. Ministerpräsidentin Marin drückt nun aufs Tempo.

WERBUNG

Finnland kommt seinem Ziel näher, Nato-Mitglied zu werden: Der Antrag hat an diesem Dienstag die Hürde im Parlament von Helsinki genommen im Beisein von Nato-Sekretär Jens Stoltenberg, der seine Unterstützung demonstrierte.

Auch das Nachbarland Schweden will schnell Mitglied werden, doch beide Staaten brauchen das grüne Licht aus Ungarn und der Türkei. Nach Meinung der finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin belastet diese Verzögerung das Verteidigungsbündnis. "Wir würden gern jetzt schon Nato-Mitglieder werden. Finnland und Schweden erfüllen alle Kriterien, dennoch müssen wir noch warten", kritisiert sie. "Natürlich strapaziert dies die Politik der offenen Tür der Nato. Außerdem handelt es sich um eine Frage der Glaubwürdigkeit, da wir alle Kriterien erfüllen."

Beim Thema Ukraine erklärte Stoltenberg, das Land würde am Ende die volle Nato-Mitgliedschaft erhalten.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagt, "die Verbündeten der Nato sind einverstanden, dass die Ukraine Mitglied der Allianz wird, doch ist dies eine Langzeitperspektive. Jetzt geht es darum sicherzustellen, dass die Ukraine eine unabhängige und souveräne Nation bleibt, deswegen müssen wir das Land unterstützen."

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine ist auch Hintergrund der Nato-Kandidatur von Finnland und Schweden.

Als Bedingung für ihr Ja fordert die Türkei ein scharfes Vorgehen beider Staaten gegen angeblich militante kurdische Gruppen. Ungarn hat den Bewerbungen im Prinzip zugestimmt, will sich mit dem Ratifizierungsprozess jedoch Zeit lassen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Analyse: Sanna Marins bringt die europäischen Sozialisten in Bedrängnis

Alles, was Sie über die Wahlen in Finnland wissen sollten

So sehen ukrainische Flüchtlinge ihr neues Leben