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Russland greift Mykolajiw vom Schwarzen Meer aus an

Ein Gebäude in Mykolajiw im Mai 2022
Ein Gebäude in Mykolajiw im Mai 2022 Copyright Francisco Seco/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Euronews
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Ziel des Angriffs auf Mykolajiw war ein Wohngebiet. Mindestens eine Person wurde getötet und 23 verletzt, darunter ein Kind. Privathäuser, ein Wohnblock und ein historisches Gebäude seien getroffen worden.

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Russland habe die Hafenstadt Mykolajiw vom Schwarzen Meer aus mit Hochpräzisionswaffen des Typs Kalibr angegriffen, teilen ukrainische Behörden mit. Die Kalibr-Raketen wurden unter Verwendung von Geländemerkmalen abgefeuert und mit Flugbahnveränderungen gelenkt, um die Entdeckung durch die ukrainische Luftabwehr zu erschweren", erklärt das Südkommando des ukrainischen Militärs.

Der Angriff sei deshalb als "offensichtliche Tatsache des Terrors für die Zivilbevölkerung" zu werten, weil dieser Raketentyp "eine hochpräzise Waffe ist, die nach Zielkoordinaten funktioniert".

Ziel des Angriffs war ein Wohngebiet. Mindestens eine Person wurde getötet und 23 verletzt, darunter ein Kind. Privathäuser, ein Wohnblock und ein historisches Gebäude seien getroffen worden. Mykolajiw, Zentrum des Schiffbaus und ein Hafen am südlichen Fluss Buh, ist ein häufiges Ziel russischer  Luftangriffe.

Der Bürgermeister von Mykolajiw, Olexander Sjenkewytsch, bezeichnete den Angriff als schwersten seit der Neujahrsnacht. "Die Menschen sind entwöhnt und gerieten etwas in Panik", sagte der 41-Jährige.

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Angriff als "terroristisch" und als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" bezeichnet. "Das Land, das uns angreift, beweist immer wieder, dass das Hauptziel dieses Kriegs Terror und die Zerstörung von Ukrainern und allem Ukrainischen ist", so Selenskyj auf Facebook. 

Nach Angaben der Stadt gab es am Ort der Raketeneinschläge keine militärischen Ziele. Laut Stadtverwaltung wurden zeitweise Strom und Gas in den betroffenen Vierteln abgestellt. Menschen mussten in anderen Unterkünften in Sicherheit gebracht werden, hieß es.

Weitere Angriffe in den Gebieten Saporischschja und Donezk

Bei weiteren russischen Angriffen in der Ukraine sind mindestens sechs Menschen getötet und mehr als 20 weitere verletzt worden. In den Gebieten Saporischschja und Donezk teilten die Behörden mit, dass bei russischen Angriffen am Vortag fünf Menschen getötet und vier weitere verletzt worden seien.

Russland hatte die Vollinvasion auf die Ukraine vor mehr als einem Jahr begonnen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind seit dem Beginn der Invasion am 24. Februar 2022 bisher 8490 getötete Zivilisten und 14.244 Verletzte registriert worden. Hinzu kommen Zehntausende getötete Soldaten.

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