Hawaii beklagt die größte Katastrophe in der Geschichte

Hawaii nach der Waldbrand-Katastrophe
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Von Euronews
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Mehr als 90 Tote, hunderte Vermisste: Hawaii beklagt mit den Waldbränden auf Maui die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte des US-Bundesstaates.

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Die hawaiianischen Behörden haben einigen Bürgern erlaubt, für kurze Zeit zu den Trümmern ihrer Existenz zurückzukehren. Sie sollen prüfen, ob es etwas zu retten und mitzunehmen gibt. Doch bisher gibt es – wie hier in Lahaina – fast nichts außer verkohlten Ruinen. Die Menschen erinnert das schaurige Szenario an vergangene Zeiten: Es sei "wie in einem Kriegsgebiet". Christie Gagala, Einwohnerin von Lahaina, steht vor dem Nichts:  „Wir haben alles verloren, aber Gott sei Dank haben wir noch einander. Wir sind alle am Leben und in Sicherheit, und man hat auf uns gezählt. Es ist, als wären wir das Einzige, was wir jetzt haben, denn alles, was wir früher hatten, ist weg.“

Überall auf der Insel Maui und auf „Big Island“ sind provisorische Notunterkünfte errichtet worden. Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens 4500 Menschen ihr Zuhause verloren haben.

Hunderte von Menschen werden noch vermisst. Die offizielle Zahl der Todesopfer liegt derzeit bei 93, Tendenz steigend. Das macht die Waldbrände zur schlimmsten Naturkatastrophe in der Geschichte des US-Bundesstaates.

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