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Immer mehr Migranten erreichen Europa: Vereinte Nationen erhöhen Druck auf EU-Staaten

Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge
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Von euronews
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Innerhalb einer Woche sind allein auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa rund 11.000 Migranten angekommen. Italien und Frankreich wollen schärfere Regelungen durchsetzen. Die UNO will, dass die EU mit einer Stimme spricht.

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Angesichts der verstärkten Ankunft von Migranten in Südeuropa sind in Rom der italienische und der französische Innenminister zusammengekommen. Gerald Darmanin war zu Gast bei seinem Kollegen Matteo Piantedosi, um mögliche Lösungen zu besprechen. Bereits zuvor hatten beide Minister ihren Willen zum Ausdruck gebracht, die Sicherheit an den Grenzen der EU zu verbessern und den Kampf gegen Schlepper zu verstärken.

Vereinte Nationen erhöhen Druck auf EU

Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi, hat die Staaten der EU unterdessen aufgefordert, mit einer Stimme zu sprechen: 

"Das wurde so stark politisiert, weil Politiker kurzfristige Lösungen brauchen, sie brauchen Slogans, um zu sagen: ‚Wir haben alles im Griff.‘ So funktioniert es nicht. Wir müssen erklären, dass es sich um komplexe Themen handelt, die Zeit, Ressourcen und unterschiedliche Lösungen erfordern, aber das ist der einzige Weg. Das ist möglich. Es gibt keine Invasion, keine Katastrophe. Eine Lösung ist möglich, aber die Länder müssen zusammenarbeiten."

Immer mehr Migranten erreichen die EU

Allein in der vergangenen Wochen waren etwa auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa 11.000 Migranten angekommen.

Insbesondere Italien hat ein Paket verschärfender Maßnahmen verabschiedet, darunter die Verlängerung der Zeitspanne, über die mutmaßliche Schlepper inhaftiert bleiben dürfen, sowie mehr Möglichkeiten zur Rückführung derjenigen, die kein Aufenthaltsrecht haben.

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