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Selenskyj im Weißen Haus: Biden lobt ukrainisches Volk

Die Präsidenten der Ukraine und der USA im vertrauten Zwiegespräch im Weißen Haus
Die Präsidenten der Ukraine und der USA im vertrauten Zwiegespräch im Weißen Haus Copyright Evan Vucci/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit AP, dpa
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Der Besuch brachte nicht ganz den erhofften Erfolg, aber trotzdem neue Zuversicht für die Ukraine: der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in Washington von seinem US-Amtskollegen Joe Biden empfangen worden. Nicht allen Bitten Selenskyjs wurde dabei entsprochen.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in den USA erfolgreich um weitere Finanz- und Militärhilfen im Abwehrkampf gegen Russland geworben. Gleichzeitig bedankte sich Selenskyj bei US-Präsident Joe Biden für die umfassende Unterstützung seines Landes. 

Biden versprach ein neues militärisches Hilfspaket in einem Umfang von umgerechnet über 300 Millionen Euro und lobte bei der gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus das ukrainische Volk.

Biden sagte zu Selenskyj: "Herr Präsident, die mutigen Menschen in der Ukraine, und das ist keine Übertreibung, die Menschen in der Ukraine haben enormen Mut gezeigt, enormen Mut. Sie haben die Welt inspiriert, buchstäblich die Welt inspiriert mit ihrer Entschlossenheit, diese Prinzipien zu verteidigen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Verbündeten sind die Amerikaner entschlossen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um sicherzustellen, dass die Welt an Ihrer Seite steht, und das ist unser überragendes Ziel."

"Wirklich Verbündete"

Selenskyj erwiderte: "Ich danke Ihnen für Ihre Einladung. Unser regelmäßiger Dialog hat bewiesen, dass unsere Länder wirklich, wirklich Verbündete und strategische Freunde sind. Und wir wissen die lebenswichtige Unterstützung, die die Vereinigten Staaten der Ukraine im Kampf gegen den russischen Terror gewähren, sehr zu schätzen. Wirklich, Terror."

Biden kündigte noch während Selenskyjs Besuch an, dass die ersten von über 30 US-Kampfpanzern des Typs M1 Abrams in der kommenden Woche geliefert würden. Auf Granit stieß Selenskyj dagegen mit seiner Bitte um ATACMS-Langsteckenraketen mit einer Reichweite bis zu 300 Kilometern.

Es war Selenskyj zweiter Besuch in Washington seit Beginn des russischen Angriffskrieges. Er wurde von seiner Gattin Olena Selenska begleitet und flog im Anschluss weiter in die kanadische Hauptstadt Ottawa.

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