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Transit von ukrainischem Getreide: Polen zeigt sich dialogbereit

Die Getreideausfuhr beeinträchtigt die Beziehung zwischen Polen und der Ukraine
Die Getreideausfuhr beeinträchtigt die Beziehung zwischen Polen und der Ukraine Copyright Nariman El-Mofty/Copyright 2022 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit AFP
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Es ist zum Zankapfel zwischen Polen und der Ukraine geworden: die Einfuhr und der Transit ukrainischen Getreides durch das Nachbarland.

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Polen zeigt sich offen für neue Vorschläge bezüglich des Transits von ukrainischem Getreide. Allerdings müsste sichergestellt werden, dass polnische Landwirte geschützt sind. Warschau hatte zuletzt gegen den Willen von Brüssel das Importverbot für ukrainische Agrarprodukte verlängert, und damit für Spannungen in den sonst guten bilateralen Beziehungen gesorgt.

Polens Landwirtschaftsminister Robert Telus wird in der kommenden Woche mit seinem ukrainischen Amtskollegen zusammentreffen.

"Ich möchte in erster Linie sagen, dass wir unser Embargo erst dann aufheben werden, wenn wir eine gemeinsame Lösung mit Kiew gefunden haben, die sicher und wirksam ist, damit die Interessen der polnischen Landwirte gewahrt bleiben und ukrainisches Getreide nicht auf den polnischen Markt gelangt. Das ist Bedingung Nummer 1."

Vier osteuropäische Länder halten ein Einfuhrverbot für Getreide aus der Ukraine aufrecht. 

Die Ukraine hat trotz russischer Drohungen, Schiffe als Angriffsziel zu betrachten, erneut einen Frachter mit dreitausend Tonnen Weizen an Bord in Richtung Ägypten auslaufen lassen. Es ist das zweite Schiff, das sich in diese Gewässer seit dem Ende des Getreidabkommens traut. Am Dienstag stach das erste Schiff mit einer ähnlichen Ladung in Richtung Israel in See. Der Frachter hat bereits die Straße des Bosporus durchquert.

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