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Polens Regierung und der Getreide-Konflikt mit Kiew: Nur bedingt gesprächsbereit

Die Präsidenten Morawiecki und Selenskyj in Warschau am 5.4.2023
Die Präsidenten Morawiecki und Selenskyj in Warschau am 5.4.2023 Copyright Michal Dyjuk/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Copyright Michal Dyjuk/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit AP, dpa
Zuerst veröffentlicht am
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Im Streit um ein polnisches Importverbot für ukrainisches Getreide hat Polens Präsident Andrzej Duda Kiew grundsätzlich weitere Unterstützung zugesagt. Man müsse aber auch die polnische Landwirtschaft schützen.

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Im Konflikt um Getreideexport gibt es versöhnliche Signale zwischen Polen und der Ukraine, der Streit schwelt aber grundsätzlich weiter. Nach einem Telefonat kamen die beiden Landwirtschaftsminister überein, eine Lösung zu finden, die den Interessen beider Länder Rechnung trage. Voraussetzung sei aber, dass die Ukraine ihre Klage vor der Welthandelsorganisation WTO zurückziehe, sagte Polens Landwirtschaftsminister Robert Telus.

Obwohl die EU das Embargo gegen ukrainisches Getreide gestoppt hat, verweigern mehrere osteuropäische Mitgliedsländer, darunter Polen, den Import, um die heimische Produktion zu schützen.

Der polnische Präsident Andzrej Duda sagte während einer Rede, die Ukraine werde von Polen weiter voll unterstützt. Die Getreidefrage bleibe aber ein Stolperstein für die Beziehungen beider Länder. Polen müsse seine Landwirtschaft unterstützen.

Polen hatte wie die Slowakei und Ungarn an Importbeschränkungen für ukrainisches Getreide festgehalten, nachdem die EU-Kommission am Freitag vor einer Woche entsprechende Beschränkungen aufgehoben hatte. Dies hatte die Regierung in Kiew verärgert.

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