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Der schwierige Alltag der Menschen im Gazastreifen

Ein Mann in einem Krankenhaus in Gaza hält ein verletztes Mädchen im Arm
Ein Mann in einem Krankenhaus in Gaza hält ein verletztes Mädchen im Arm Copyright Ali Mahmoud/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
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Von euronews
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Kein fließendes Wasser, kein Strom, kein Treibstoff. Die Lage der Bevölkerung im Gazastreifen ist äußerst schwierig.

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Als eine Vergeltungsmaßnahme für den Angriff der Hamas hat Israel dem Gazastreifen Wasser und Strom abgestellt, auch Treibstoff wird nicht mehr geliefert. Die ohnehin schon schwierige Lage im Alltag hat sich für die Bevölkerung des dichtbesiedelten Gebietes noch einmal verschärft.

„Es gibt keinen Strom. Wie Sie sehen können, nehmen wir Wasser aus diesem Wasserhahn. Um zu essen zu haben, sind Geschäfte geöffnet. Wir kaufen, was wir können", sagt ein Bewohner des Gazastreifens.

Der UNO-Kommissar für Menschenrechte, der Österreicher Volker Türk, erinnerte daran, dass die Verhängung eines Belagerungszustandes, der das Leben der Zivilbevölkerung gefährde, indem dieser überlebenswichtige Güter vorenthalten werden, laut humanitärem Völkerrecht verboten sei.

„Es sind viele Menschen hier. Überall Warteschlangen. Wir sind zu allen Backstuben gegangen, und wir müssen drei Stunden für einen Laib Brot anstehen. Wir haben unsere Kinder an verschiedene Orte geschickt, um zu sehen, ob wenigstens jemand Brot bekommen kann", sagt ein Mann.

Der israelische Beschuss zielt auf Hamas-Einrichtungen ab, doch auch Läden und Wohnhäuser nehmen Schaden.

„Was haben wir ihnen getan? Schauen Sie sich die zerstörten Häuser an. Es gab keine Warnung. Wir sind Zivilpersonen. Was haben wir ihnen getan? Immer wenn wir etwas bauen, zerstören sie es. Was haben wir ihnen getan? Wir wollen so sein wie alle anderen Völker. Wir wollen uns frei bewegen können und nicht jedes Jahr einen Krieg haben", so ein Ladenbesitzer.

Laut der Gesundheitsbehörde in Gaza sind durch die Luftangriffe mehr als 1200 Menschen ums Leben gekommen..

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