EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Fabrice Caro schreibt "Die weiße Iris": Neuer Texter für Asterix-Band Nr. 40

Fabrice Caro (l.) und Zeichner Didier Conrad
Fabrice Caro (l.) und Zeichner Didier Conrad Copyright AFP
Copyright AFP
Von Euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Selten ist ein "Asterix" von Fans mit so großer Spannung erwartet worden. Diesmal haucht Autor Fabcaro den Galliern Leben ein. Er kommt dem Geist der Asterix-Erfinder dabei näher als sein Vorgänger.

WERBUNG

Fans der Comic-Reihe Asterix können sich über einen neuen Roman freuen. "Die Weiße Iris" ist der insgesamt 40. Band. Und es ist das erste Mal seit 2013, dass auch ein neuer Autor für die Texte verantwortlich war.

Fabrice Caro ist nun der Mann hinter den Sprechblasen. Der in Frankreich unter dem Künstlernamen Fabcaro erfolgreiche Autor löst damit Jean-Yves Ferri ab, der nach fünf Bänden dieses Mal nicht mitwirkte. Caros Comic "Zaï zaï zaï zaï" verkaufte sich in seinem Heimatland mehr als 180.000 Mal. Für den 50-Jährigen kam das Angebot, das Szenario des neuen Albums zu entwerfen, völlig überraschend: "Das war surreal."

Genau 50 Jahre nach dem grandiosen Comicband "Streit um Asterix" ergreift wieder kollektives Gefühlschaos das gallische Dorf. Doch in "Die Weiße Iris" sind es nicht wie damals Wut und Neid, die die öffentliche Ordnung gefährden. Nein, Sanftmut, Achtsamkeit und politische Korrektheit überwuchern wie geistiger Mehltau die Freunde von Asterix und Obelix.

Der neue Band lehnt sich wieder stärker an die frühen Ausgaben von Albert Uderzo und René Goscinny an, was vielen Fans entgegenkommen dürfte. Es gibt mehrere Rückbezüge auf alte Abenteuer wie "Asterix und der Kupferkessel" und "Die Lorbeeren des Cäsar". Fabcaro richtet den Blick wieder stärker in das gallische Dorf, statt die Helden mit den Flügelhelmen in immer neue ferne Gebiete zu schicken. Phänomene der Gegenwart wie E-Scooter werden ganz unauffällig eingeschmuggelt.

Die Zeichnungen stammen weiterhin von Didier Conrad, der bei seinem sechsten Band zu bester Routine gefunden hat und sich zuweilen sogar an kleine Experimente wagt: Selten sah man Obelix so wutverzerrt.

"Die Weiße Iris" ist seit diesem Donnerstag im Handel.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Seltene Werke des legendären Asterix-Texters René Goscinny in Brüssel

Asterix-Zeichner Uderzo ist tot

"Die Tochter des Vercingetorix": Asterix-Band Nr. 38 ist da