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Rumäniens Bevölkerung schrumpft: Niedrigste Geburtenrate seit über 140 Jahren

Die Bevölkerung Rumäniens schrumpft immer weiter.
Die Bevölkerung Rumäniens schrumpft immer weiter. Copyright Vadim Ghirda/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit EBU
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Rumäniens Bevölkerung schrumpft. Die Sterberate ist 1,6-mal so hoch wie die Geburtenrate. Die UNO prognostiziert bis 2100 einen dramatischen Bevölkerungsabfall, wenn sich bis dahin nichts ändert.

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Die Geburtenrate in Rumänien ist so niedrig wie seit 143 Jahren nicht mehr. Nur 73.000 Kinder wurden im ersten Halbjahr 2023 in Rumänien geboren, im vergangenen Jahr waren es insgesamt 171.000. Geht es in der zweiten Hälfte des Jahres so weiter wie in der ersten, ist also mit rund 25.000 weniger Geburten als im Vorjahr zu rechnen.

Die Bevölkerung schrumpft

Die Bevölkerung des Landes schrumpft immer weiter, aktuell liegt sie bei 19 Millionen. Die Sterberate ist 1,6-mal so hoch wie die Geburtenrate. Eine UN-Untersuchung hat ergeben, dass die Bevölkerung bis 2100 bei gleichbleibender Geburtenrate auf 8 Millionen Einwohner fallen könnte. Jungen Paaren fehlt in Rumänien die Unterstützung, viele verlassen ihr Heimatland.

2021 lebten sechs Millionen Rumänen im Ausland. In Italien lebten zu dem Zeitpunkt 70.000 rumänische Kinder, in Deutschland 63.000. Zeitgleich wuchsen in Rumänien 962.000 Kinder unter dem Alter von fünf Jahren auf.

Staatliches Fruchtbarkeitsprogramm greift bisher nicht

Eines von sechs Paaren sieht sich in Rumänien mit Fruchtbarkeitsproblemen konfrontiert. Nur wenige werden bei den kostspieligen Behandlungen finanziell vom Staat unterstützt. Auch ein staatliches Fruchtbarkeitsprogramm, was Paare mit Kinderwunsch helfen soll, hat bisher übersichtlichen Erfolg.

Nur 10.000 Paare nehmen 2023 bisher teil. Das Programm übernimmt nur Bruchteile der kostspieligen Fruchtbarkeitsbehandlungen, die Finanzierung des Programms steht auf wackligen Beinen.

Seit 2010 hat der Staat beschlossen, in Bevölkerungswachstum zu investieren. Große Fortschritte bleiben bisher aus.

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