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EU-Kommissionsvizepräsidentin: Legale Migration Mittel gegen demographischen Wandel

Demograpischer Wandel
Demograpischer Wandel Copyright Czarek Sokolowski/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Symela Touchtidou
Zuerst veröffentlicht am
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Die Auswirkungen, die ein erheblicher demografischer Wandel auf mehrere Sektoren haben könnte, geben Anlass zur Sorge, sagt Dubravka Suica, Vizepräsidentin der EU-Kommission für Demokratie und Demografie. Legale Migration könnte dem entgegenwirken.

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„Europa ist kein alternder Kontinent, sondern ein Kontinent, der länger lebt.“ Dies sind die Worte der Vizepräsidentin der EU-Kommission für Demokratie und Demografie, Dubravka Suica.

Bei einem Gipfel zum demografischen Problem in Athen stellte sie fest, dass die Europäer heute 20 bis 30 Jahre länger leben und betont, dass die Menschen noch länger produktiv sein könnten.

"Wir haben nicht genug Menschen, wir haben nicht genug Humankapital hier in Europa, aber auch in Griechenland, auch in vielen Mitgliedsstaaten. Letzten Oktober haben wir eine Toolbox vorgestellt, die auf vier Säulen basiert. Wie ich bereits sagte, haben wir versucht, Humankapital von Familien, jungen Familien, jungen Menschen, allen Menschen zu nutzen", sagte Suica. Und das sei vor allem deshalb der Fall, weil in den letzten fünf Jahrzehnten die Lebenserwartung um Jahre gestiegen sei..

Andererseits räumte die Vizepräsidentin der EU-Kommission ein, dass man sich der Dringlichkeit bewußt ist, denn die demografische Entwicklung könnte in vielen Branchen zu Änderungen führen.

"Europa muss also einen Ausweg finden. Aus diesem Grund haben wir die vierte Säule eingeführt, nämlich Migranten, und wenn ich Migranten sage, meine Ich legale Migranten. Ich weiß, dass dieses Thema sehr sensibel ist", erläutert Suica. "Wir sprechen vom Brain Drain, aber nicht nur vom Brain Drain sondern auch von Brain Gain und Brain Circulation. Damit diese Menschen hier in Europa Wissen erwerben und wieder nach Hause gehen können", fügt sie an.

Dubravka Suica betonte , dass die EU Instrumente für den Wohnungsbau, die Nutzung des Gemeinsamen Binnenmarktes und die Infrastruktur insbesondere im ländlichen Raum bereitstellt. Und sie unterstrich, dass digitale Technologien den Menschen bei vielen Aufgaben und gesellschaftlichen gesellschaftlichen Handlungen zwar unterstützen, aber nicht ersetzen können.

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