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Videos von Geiseln in Schifa-Klinik veröffentlicht

Eine mutmaßliche Geisel in der Schifa-Klinik am 7.10.23
Eine mutmaßliche Geisel in der Schifa-Klinik am 7.10.23 Copyright screengrab AFP
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Von Euronews mit AFP, AP, dpa
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Israels Armee hat Aufnahmen von Überwachungskameras der Schifa-Klinik veröffentlicht. Diese sollen einen entführten nepalesischen sowie einen thailändischen Staatsbürger in der Einrichtung am 7. Oktober zeigen. Derweil wurden weitere Details zu einem mutmaßlichen Hamas-Tunnel bekannt.

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Das israelische Militär hat Videos veröffentlicht, die angeblich zeigen, wie Militante am 7. Oktober und einige Tage danach Geiseln in das Schifa Krankenhaus bringen. 

Militärsprecher Daniel Hagari erklärte, dass einige der Geiseln auf diesen Videos identifiziert werden konnten, wobei er "eine Geisel aus Nepal und eine aus Thailand" unter den Gefangenen erwähnte. Die Kämpfer hätten sich nach dem Angriff im Krankenhaus versteckt und die Geiseln dorthin mitgenommen.

Darüber hinaus erklärte Hagari, dass das Schifa-Krankenhaus benutzt wurde, um mehrere Israelis zu töten. Er berichtete von einer 19-jährigen Soldatin, die leicht verwundet, gefangen genommen, ins Krankenhaus gebracht und dort getötet wurde. Die Leiche wurde den Angaben zufolge letzte Woche in der Nähe der Klinik gefunden, ebenso wie die Leiche einer weiteren israelischen Geisel.

Schifa-Klinik: Stark gesicherter Tunnel

Außerdem teilte das israelische Militär mit, dass Ingenieure einen 10 Meter tiefen und 55 Meter langen Tunnel unter dem Krankenhaus freigelegt hätten. "Der Tunneleingang enthält verschiedene Verteidigungsmechanismen wie eine explosionssichere Tür und ein Schussloch, mit denen die Hamas versucht, den israelischen Streitkräften den Zugang zu verwehren", heißt es in der IDF-Erklärung.

Palästinensische Mediziner, die in der Schifa-Klinik arbeiten, bestreiten vehement, dass die Hamas in dem medizinischen Komplex aktiv war. Sie sagen, dass es Israelis waren, die die Einrichtungen in ein Militärlager verwandelten und medizinische Ausrüstung "zerstörten und verwüsteten".

Von den Medien zitierte Hamas-Quellen behaupten, dass die Zahl der Todesopfer unter den Palästinensern auf über 13.000 gestiegen ist, darunter 5500 Kinder und 3500 Frauen. Außerdem wurden demnach 30.000 Palästinenser während des Beschusses und der Kämpfe verwundet.

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