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Frachter sinkt vor Lesbos: 12 Seeleute werden vermisst, ein Toter

Ein Frachter ist vor der griechischen Insel Lesbos in Seenot geraten und sank. Eine Leiche wurde geborgen, 12 Besatzungsmitglieder werden vermisst
Ein Frachter ist vor der griechischen Insel Lesbos in Seenot geraten und sank. Eine Leiche wurde geborgen, 12 Besatzungsmitglieder werden vermisst Copyright Panagiotis Balaskas/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Copyright Panagiotis Balaskas/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit dpa, AFP
Zuerst veröffentlicht am
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Ein Frachtschiff auf dem Weg nach Istanbul ist südwestlich der griechischen Insel Lesbos gesunken. 12 Seeleute werden vermisst, eine Leiche ist geborgen worden. Ein Mann konnte sich retten.

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Nach dem Untergang eines Schiffs vor der griechischen Insel Lesbos hat die griechische Küstenwache eine Leiche geborgen. Eine weitere Person wurde lebend gefunden. Sie hatte sich an ein Fass im Meer geklammert. 12 Menschen werden weiterhin vermisst.

Die Hoffnung, sie lebend zu finden, ist gering. Der Kapitän des Schiffes hatte am Samstag Abend zunächst ein mechanisches Versagen gemeldet und später ein Notsignal abgesetzt. Danach war das Schiff vom Radar verschwunden. Es wird vermutet, dass es aufgrund des starken Wellengangs beschädigt wurde, mit Wasser voll lief und danach unterging. 

Bei den Menschen handelt es sich um die Besatzung eines Frachters, der auf dem Weg von Ägypten nach Istanbul war. Das Schiff fuhr unter der Flagge des Inselstaats Komoren und transportierte Salz. Die Besatzungsmitglieder stammen offenbar aus Syrien, Indien und Ägypten.

Der Überlebende hat unterdessen dem Kapitän des Schiffes schwere Vorwürfe gemacht. Bereits in der Nacht zum Sonntag habe es Probleme gegeben. So sei Wasser in den Frachter eingedrungen und die Maschinen hätten Probleme gehabt. Beides habe der Kapitän aber nicht sofort gemeldet, sondern erst am Sonntagmorgen, kurz bevor er das "Mayday"-Notsignal absetzte.

Ein Wassereinbruch und mechanische Defekte in Kombination mit dem schweren Wetter hätten das Unglück verursacht, sagte der Sprecher der griechischen Küstenwache.

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