US-Marine versenkt Schnellboote der Huthi-Rebellen

Der Lenkwaffenkreuzer USS Cape St. George (CG 71) feuert im Mittelmeer eine Tomahawk Land Attack Missile ab. 23. März 2003
Der Lenkwaffenkreuzer USS Cape St. George (CG 71) feuert im Mittelmeer eine Tomahawk Land Attack Missile ab. 23. März 2003 Copyright Kenneth Moll/Copyright 2003 The AP. All rights reserved.
Von Christoph Debets mit AP
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Nach dem Versuch von Huthi-Rebellen, ein dänisches Containerschiff zu entern, versenkt die US-Marine drei Kleinboote der Angreifer und tötet mehrere Angreifer.

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Im Roten Meer haben die US-Streitkräfte zwei Anti-Schiffs-Raketen abgeschossen und drei Boote versenkt, mit denen jemenitische Huthi-Rebellen ein Containerschiff angegriffen haben.

Wie das Regionalkommando der Vereinigten Staaten für den Nahen Osten, Ost-Afrika und Zentral-Asien (CENTCOM) mitteilte, habe man auf einen Hilferuf der unter der Flagge Singapurs fahrende MAERSK HANZGHOU reagiert.

Diese habe berichtet, sie sei bereits am Samstagabend bei der Durchquerung des südlichen Roten Meeres von einer Rakete getroffen worden.

Stunden später versuchten die Huthi-Rebellen mit vier Booten, dasselbe Schiff anzugreifen. Die Rebellen hätten sich dem dänischen Containerschiff bis zu 20 Meter genähert und auch probiert, auf das Schiff zu gelangen, hieß es. Ein Sicherheitsteam an Bord habe das Feuer auf die Rebellen erwidert.

Als vom Flugzeugträger USS Dwight D. Eisenhower und der USS Gravely zur MAERSK HANZGHOU entsandte Hubschrauber von den Kleinbooten der Rebellen aus beschossen wurden, erwiderten sie das Feuer und versenken drei der vier Boote.

Die Marine habe zur Selbstverteidigung das Feuer erwidert. Soldaten und Ausrüstung der US-Marine seien unversehrt, teilte CENTCOM mit.

Die MAERSK HANZGHOU ist nach Angaben von CENTCOM seetüchtig. Es habe dort keine Verletzten gegeben.

"Dies ist der 23. illegale Angriff der Huthis auf die internationale Schifffahrt seit dem 19. November", sagte CENTCOM.

Die vom Iran unterstützten Huthis haben sich zu Angriffen auf Schiffe im Roten Meer bekannt, die ihrer Meinung nach entweder mit Israel in Verbindung stehen oder israelische Häfen ansteuern. Sie wollen mit ihren Angriffen, Israels Luft- und Bodenoffensive gegen den Gazastreifen beenden.

Am Samstag hat der Oberbefehlshaber der US-Seestreitkräfte im Nahen Osten, Vizeadmiral Brad Cooper ,erklärt, die Huthi-Rebellen zeigten keine Anstalten, ihre "rücksichtslosen" Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer einzustellen, obwohl sich immer mehr Staaten der internationalen Seemission zum Schutz der Schiffe in der lebenswichtigen Wasserstraße anschlössen und wieder mehr Handelsschiffe das Rote Meer nutzten.

Seitdem das Pentagon vor etwas mehr als 10 Tagen die "Operation Prosperity Guardian" zum Schutz der Schiffahrt im Roten Meer gestartet hat, seien 1.200 Handelsschiffe durch das Rote Meer gefahren, erklärte Vizeadmiral Cooper gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press. Keines von ihnen sei von Drohnen- oder Raketen getroffen worden sei.

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