Oh, what a Mess(i): Buhrufe in Hongkong für den Superstar

Buhrufe für Messi in Hongkong
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Von Frank Weinert
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Lionel Messi fehlte verletzungsbedingt bei einem Testspiel in Hongkong. Das fanden die Fans gar nicht lustig.

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Das ist der Superstar nicht gewöhnt: Buhrufe. Eigentlich sollte er an einem Testspiel in Hongkong mit seinem Team Inter Miami teilnehmen. Doch eine Zerrung in der Kniesehne machte dem Weltfußballer einen Strich durch die Rechnung.

Und auch den Fans: Die goutierten das Fehlen ihres Lieblings gar nicht und buhten Messi aus, als klar wurde, dass der legendäre Stürmer nicht spielen würde. Einige enttäuschte Zuschauer skandierten auch „Rückgabe“. Auch die Hongkonger Regionalregierung schloss sich dem Protest an. Immerhin hatten die Fans bis zu umgerechnet 550 Euro hingeblättert, um die Edel-Kicker zu sehen.

Bei Inter Miami fehlten außer Messi auch die Stars Sergio Busquets, Luis Suarez und Jordi Alba.

Dass das Star-Ensemble vor 38.323 Zuschauern eine Auswahl aus Hongkong mit 4:1 bezwang, geriet da fast zur Randnotiz. Deutlich hörbarer waren die Buhrufe.

Das Spiel bekam auch eine politische Dimension: Die Reaktion der Fans war ein Rückschlag für die Verantwortlichen in Hongkong, die versucht hatten, das Image der Stadt als Drehscheibe für Mega-Events inmitten einer langsamen wirtschaftlichen Erholung und Pekings hartem Vorgehen gegen Dissidenten zu verbessern.

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