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In Aserbaidschan setzt Präsident Alijew auf seine Popularität

Vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan
Vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan Copyright Sergei Grits/Copiright 2024 The AP.
Copyright Sergei Grits/Copiright 2024 The AP.
Von Anna Ghudushauri, Euronews Georgien
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🇦🇿 Es gibt kaum Zweifel daran, dass Amtsinhaber Ilham Alijew die Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan gewinnt.

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Zum ersten Mal seit 20 Jahren finden in Aserbaidschan vorgezogene Präsidentschaftswahlen statt. Es gibt kaum Zweifel daran, dass Amtsinhaber Ilham Alijew für weitere sieben Jahre in seinem Amt bestätigt wird.

Alijew hat den Urnengang anberaumt

Der 62-Jährige setzt auf seine Popularität - vor allem nach der völligen Einnahme der zuvor von Armenien kontrollierten Region Berg-Karabach.

Ein älterer Wähler sagt zu seinen Prioritäten: "Die Zukunft ist von großer Bedeutung, und ich habe meine Stimme mit Blick auf die Zukunft abgegeben, insbesondere für das Wohlergehen der jüngeren Generationen."

Eine Wählerin verweist auf die internationalen Veränderungen - und sie ist mit dem Ausgang des Konflikts mit Armenien zufrieden: "Die Welt ist in Bewegung, sie verändert sich global, und ich hoffe vor allem, dass diese Veränderungen auf Gerechtigkeit beruhen werden. Ich denke, die Gerechtigkeit hat in unserer Republik gesiegt, wir haben zurückbekommen, was uns gehörte, und ich hoffe, dass in Zukunft alles auf  diesen Errungenschaften aufbauen wird." 

Eine ältere Dame erklärt gegenüber Euronews: "Ich habe die Hoffnung, dass die Zivilgesellschaft stärker wird. Ich hoffe, dass alle glücklich sein werden." 

Gegenkandidaten loben Alijew

Gegen Alijew treten sechs Gegenkandidaten an, viele von ihnen loben - auch in TV-Auftritten - den aktuellen Präsidenten. Mehrere Oppositionspolitiker haben allerdings zum Boykott der Wahl aufgerufen.

Ilham Alijew hat Aserbaidschan seit 2003 fest im Griff hat. Er selbst hat diese vorgezogenen Wahlen einberufen und verspricht einen baldigen Friedensprozess mit Armenien.

Da der Krieg hinter ihnen liegt, hoffen viele der 10 Millionen Menschen in Aserbaidschan auf einen Neuanfang.

Anna Ghudushauri von Euronews Georgien verfolgt die Wahlen in Baku. Sie sagt: "Diese vorgezogenen Wahlen wurden im vergangenen Dezember anstelle der für 2025 geplanten Wahlen anberaumt, gerade als Armenien und Aserbaidschan ihre ersten gemeinsamen Schritte zur Versöhnung nach Jahren des Krieges ankündigten."

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