Mit dieser Geheimwaffe will die Ukraine den Krieg gegen Russland gewinnen

Ukrainischer Soldat
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Munition und Soldaten sind knapp auf ukrainischer Seite. Daher will die neue Militärführung nun verstärkt auf die Beschaffung von Informationen setzen, die gegenüber dem russischen Angreifer einen entscheidenden Vorteil verschaffen könnten.

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Nach zwei Jahren Krieg gehen die ukrainischen Truppen zu einer alten Taktik über. Sie hören feindliche Funkgeräte ab. So will die ukrainische Armee angesichts der Knappheit von Munition und Soldaten entscheidende Vorteile erlangen.

"Russland hat mehr Truppen als wir. Sie haben mehr Soldaten, mehr Fleisch, um vorwärts zu preschen. Wir haben nicht so viele Leute und wir müssen wissen, wo die Russen als nächstes angreifen werden", so der Kommandeur der Tscherkess-Geheimdiensteinheit. 

"Die Russen haben mehr Soldaten"

Für den neuen Chef der ukrainischen Armee, General Oleksandr Syrskyi, genießt die elektronische Kriegsführung Priorität. Das Verteidigungsministerium hat die dafür nötigen Ausgaben für Personal und Technik erhöht.

"Es gibt Informationen über die Ankunft neuer russischer Fahrzeuge, von Munition und Treibstoffversorgung, über die Ankunft neuer Kriegsgefangener an der Front. Wenn sie kommen, wird es bald einen neuen Angriff geben", so ein Mitarbeiter der Tscherkess-Geheimdiensteinheit. 

Nachrichten abhören als entscheidender Vorteil

Den Mitgliedern der Einheit für elektronische Kriegsführung, von denen die meisten Freiwillige sind, ist klar, dass der Einsatz nicht höher sein könnte. Denn die Anzeichen verdichten sich, dass die Unterstützung westlicher Verbündeter für die Ukraine in Zukunft schwinden könnte.

"Diese Informationen sind der einzige Weg, diesen Krieg zu gewinnen. Jede Haubitze, die uns die USA gegeben haben, jeder Storm Shadow oder jede Rakete aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland wird uns nur helfen, wenn wir wissen, wo die Russen als nächstes angreifen", so ein weiteres Mitglied der Einheit.

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