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7 Monate Krieg in Gaza: Israels Armee meldet heftige Kämpfe - Kritik aus USA

Israels Armee startet neue Offensiven im Gazastreifen
Israels Armee startet neue Offensiven im Gazastreifen Copyright Tsafrir Abayov/Copyright 2024 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit AP
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Im Norden und im Süden des Gazastreifens hat Israels Armee neue Militäroperationen gestartet. UN-Generalsekretär Guterres fordert einen sofortigen Waffenstillstand, die Befreiung der Geiseln und mehr Hilfe für die Menschen in Gaza.

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Aus dem Süden des Gazastreifens in und um Chan Junis werden heftige Kämpfe gemeldet. Gleichzeitig hat Israels Armee neue Militäroperationen gegen die Hamas weiter nördlich in Jabalya gestartet. 

Laut den zur Hamas gehörenden Kassam-Brigaden wurden zuletzt mindestens neun israelische Soldaten getötet. 

An Israels Grenze zum Libanon dauerten die Gefechte mit der Hisbollah an.

Weitere Kritik an Israel aus den USA

In einem Interview mit CBS kritisierte der US-Außenminister Blinken das Vorgehen Israels im Krieg. Im Gazastreifen seien mehr Zivilisten als Terroristen getötet worden und es gebe eine Kluft zwischen Israels Absichten und Ergebnissen. "In Anbetracht der Gesamtheit des Schadens, der Kindern, Frauen und Männern zugefügt wurde, ist davon auszugehen, dass Israel in bestimmten Fällen in einer Weise gehandelt hat, die nicht mit dem humanitären Völkerrecht vereinbar ist."

London ermittelt zu britisch-israelischer Geisel

Das Außenministerin in London hat Untersuchungen zur Behauptung der Hamas eingeleitet, eine britisch-israelische Geisel sei im Gazastreifen gestorben.

Die Hamas, die von der britischen Regierung als terroristische Vereinigung eingestuft  wird, behauptet, Nadav Popplewell sei an den Verletzungen verstorben, die er bei einem israelischen Luftangriff vor mehr als einem Monat erlitten habe.

Der 51-jährige Popplewell war am 7. Oktober zusammen mit seiner Mutter Channah Peri gefangen genommen und nach Gaza verschleppt worden.

Guterres fordert Waffenstillstand sowie mehr Hilfe für die Menschen in Gaza

Zugeschaltet zu einer Gaza-Konferenz in Kuwait forderte UN-Generalsekretär Antonio Guterres erneut einen sofortigen Waffenstillstand, die Befreiung aller Geiseln sowie verstärkte humanitäre Hilfe für die Menschen im Gazastreifen.

António Guterres sagte: "Es wird ein langer Weg zurück von den Zerstörungen und dem Trauma dieses Krieges sein. Die Menschen im Gazastreifen werden noch stärkere und tiefere Partnerschaften für humanitäre Hilfe und langfristige Entwicklung brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen und ihr Leben wieder aufzubauen."

300.000 aus Rafah geflohen

Etwa 300.000 Palästinenserinnen und Palästinenser sind unterdessen vor einer drohenden israelischen Bodenoffensive aus Rafah geflohen. Seit die Armee den Grenzposten kontrolliert, kommen erneut kaum noch Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Viele Familien hungern schon seit Wochen und wissen nicht, wohin sie noch fliehen sollen.

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