Die EU erkennt diese so genannten "Wahlen" und ihre Ergebnisse auf der Krim nicht an
Der diplomatische Dienst der EU hat die von Russland abgehaltenen Kommunalwahlen auf der besetzten Halbinsel Krim scharf verurteilt. Die Abstimmung verstoße gegen das Völkerrecht, die UN-Charta und die Souveränität der Ukraine.
Die EU erkennt diese so genannten "Wahlen" und ihre Ergebnisse auf der Krim nicht an, erklärte der Auswärtige Dienst der Europäischen Union (EAD).
"Sie sind null und nichtig und können keinerlei Rechtswirkung entfalten", hieß es.
Vom 6. bis 9. September fanden in ganz Russland insgesamt 83 Wahlen statt, von der Regional- bis zur Kommunalwahl.
Darunter auch in der ukrainisch kontrollierten Region Kursk, in der die dritthöchste Wahlbeteiligung des Landes verzeichnet wurde.
Es wird erwartet, dass die Ergebnisse zugunsten der von Moskau anerkannten Kandidaten ausfallen werden.