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Tödliche Wellen auf Teneriffa: Auswärtiges Amt bestätigt Deutsche unter den Verletzten

Drei Tote auf den Kanarischen Inseln, nachdem sie von riesigen Wellen weggeschwemmt wurden, 8. November 2025
Drei Tote auf den Kanarischen Inseln, nachdem sie von riesigen Wellen weggeschwemmt wurden, 8. November 2025 Copyright  x.com 112Canarias
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Von Jesús Maturana & Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Am Wochenende rissen auf Teneriffa Gewaltige Wellen mehrere Badegäste ins Meer. Drei Menschen kamen dabei ums Leben, viele weitere wurden verletzt - darunter auch drei deutsche Staatsbürger.

Die Insel Teneriffa hatte am Samstag einen der tragischsten Tage im Zusammenhang mit starkem Wellengang erlebt. Bei starkem Wellengang sind auf der Urlaubsinsel am Wochenende drei Personen gestorben, 15 Personen wurden verletzt.

Nun wurde bekannt: unter den Verletzten befinden sich auch drei deutsche Staatsbürger. Wie das Auswärtige Amt berichtet, sollen sie leichte bis mittelschwere Verletzungen davongetragen haben. Das Deutsche Konsulat in Las Palmas sei in Kontakt mit den Betroffenen.

Ob sie im Krankenhaus sind und welche Verletzungen sie haben, teilte das Auswärtige Amt nicht mit. Die spanischen Behörden haben so weit keine Informationen über deutsche Verletzte, wie sie mitteilen.

Für den gesamten Kanarischen Archipel galt wegen der schweren See die Alarmstufe.

Der erste Vorfall ereignete sich am Strand Roque de Las Bodegas in Taganana, wo sechs französische Touristen ins Wasser fielen, nachdem sie vom Meer erfasst worden waren. Wie die örtliche Polizei bestätigte, wurden die Betroffenen mitgerissen, nachdem sie eine in dem Gebiet aufgestellte Schutzboje ignoriert hatten. Eine Frau erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de la Candelaria gebracht, während vier weitere Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten und eine fünfte noch vor Ort behandelt wurde.

Später wurde am Strand von El Cabezo de Granadilla de Abona, im Süden der Insel, der leblose Körper eines Mannes im Meer gefunden. Rettungsschwimmer und Mitarbeiter des kanarischen Rettungsdienstes führten Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen durch, die jedoch nicht zum Erfolg führten.

Dramatische Bilanz nach Unglück in Puerto de la Cruz

Der schwerste Vorfall ereignete sich am Kai von Puerto de la Cruz im Norden Teneriffas, wo zehn Menschen ins Wasser gespült wurden. Lokale Polizeibeamte und mehrere Bürger halfen bei der Rettung der Betroffenen. Bei einer Frau wurde ein Herz-Kreislauf-Stillstand festgestellt. Trotz der Bemühungen des medizinischen Personals, das fünf Krankenwagen zum Unfallort schickte, wurde ihr Tod bestätigt.

Von den anderen Opfern erlitten drei schwere, vier mittelschwere und zwei leichte Verletzungen, die alle in verschiedenen Gesundheitszentren auf der Insel behandelt wurden.

Am späten Nachmittag, gegen 16.42 Uhr, ging bei der Koordinierungsstelle für Notfälle und Sicherheit 112 ein neuer Alarm ein: Ein Mann war in der Gegend von Charco del Viento in der Gemeinde La Guancha ins Meer gestürzt. Ein Hubschrauber der Kanarischen Regierung rettete den Mann und evakuierte ihn auf den Hubschrauberlandeplatz des Hafens von Santa Cruz de Tenerife, wo das medizinische Personal aufgrund der Schwere seiner Verletzungen nur noch seinen Tod bestätigen konnte.

Kanarische Inseln in Vorwarnung wegen Küstenphänomenen

Seit Freitag herrscht auf den Kanarischen Inseln Alarmstufe 1 wegen Küstenphänomenen mit bis zu vier Meter hohen Wellen und Windstärken bis zu sechs. Die Behörden hatten vor den gefährlichen Meeresbedingungen gewarnt. Dennoch kam es zu mehreren Zwischenfällen, weil Warnschilder in den betroffenen Küstenbereichen ignoriert wurden.

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