Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

"Moskau einbeziehen": Rubio spricht von "heikler" Lage nach Gesprächen mit Ukraine in Florida

Delegation der Ukraine bei Verhandlungen mit US-Vertretern in Florida
Delegation der Ukraine bei Verhandlungen mit US-Vertretern in Florida Copyright  Terry Renna/Copyright 2025 The AP. All rights reserved
Copyright Terry Renna/Copyright 2025 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit AP
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

An diesem Sonntag haben US-Vertreter in Florida Gespräche mit einer Delegation aus der Ukraine über ein Ende von Russlands Angriffskrieg geführt. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist in den kommenden Tagen nach Russland.

Spitzenbeamte der Trump-Regierung haben sich am Sonntag mit ukrainischen Unterhändlern in Florida getroffen, um ein Friedensabkommen mit Russland zu besprechen.

"Es ist eine heikle Lage, es ist kompliziert“, sagte US-Außenminister Marco Rubio nach dem Treffen, an dem auch der Sonderbeauftragte Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner teilnahmen. "Offensichtlich ist noch eine weitere Partei beteiligt, die in die Gleichung einbezogen werden muss“, so Rubio weiter.

Zuvor hatte er auch von "konstruktiven Verhandlungen" gesprochen, die aber fortgesetzt werden müssten. In den kommenden Tagen sollte der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, erneut im Kreml mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin beraten. Zuletzt war Witkoff in die Kritik geraten, weil in geleakten Telefongesprächen einem russischen Unterhändler Tipps für den Umgang mit Donald Trump gegeben hatte.

Steve Witkoff, Marco Rubio und Jared Kushner bei Gesprächen mit ukrainischer Delegation
Steve Witkoff, Marco Rubio und Jared Kushner bei Gesprächen mit ukrainischer Delegation Terry Renna/Copyright 2025 The AP. All rights reserved

Schwierige Korrekturen am 28-Punkte-Plan

Die US-amerikanische und die ukrainische Delegation erörterten den umstrittenen 28-Punkte-Plan. Der Plan war in der Ukraine und in Europa deutlich kritisiert worden, weil er vor allem die russischen Forderungen enthielt. Ursprünglich sah der Plan vor, die Größe des ukrainischen Militärs zu begrenzen, dem Land den Beitritt zur NATO zu verweigern und von der Ukraine zu verlangen, innerhalb von 100 Tagen Wahlen abzuhalten.

Der Leiter des ukrainischen Sicherheitsrates, Rustem Umerov, erklärte, er stehe in ständigem Kontakt mit Präsident Wolodymyr Selenskyj und die Verhandlungspartner arbeiteten daran, langfristige Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu gewährleisten.

Nach den Korruptionsermittlungen und Razzien musste der ukrainische Präsident seinen engen Berater Andrij Jermak in der Delegation seines Landes bei den Gesprâchen in den USA ersetzen.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Ukraine und USA bereiten sich auf Friedensgespräche in Florida vor

Ukraine zeigt Video: Seedrohnen greifen russische Öltanker im Schwarzen Meer an

Wie gefährlich ist der EU-Plan, eingefrorene Gelder Russlands für die Ukraine zu nutzen?