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Hilflosigkeit nach Zugunglück in Spanien: Passagiere stecken fest

Der Iryo-Zug mit Rettungskräften an der Unfallstelle nach der Kollision eines Hochgeschwindigkeitszuges bei Adamuz, Spanien, Montag, 19. Januar 2026.
Der Iryo-Zug mit Rettungskräften an der Unfallstelle nach der Kollision eines Hochgeschwindigkeitszuges bei Adamuz, Spanien, Montag, 19. Januar 2026. Copyright  AP/Guardia Civil
Copyright AP/Guardia Civil
Von Javier Iniguez De Onzono
Zuerst veröffentlicht am
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Die Eisenbahngesellschaft Renfe hat in den sozialen Netzwerken mitgeteilt, dass sie an Alternativen für die betroffenen Reisenden arbeitet, allerdings nicht mehr heute. Das Unglück geschah zu einer Zeit, wo die Bus- und Flugtickets von Madrid nach Andalusien komplett so gut wie ausverkauft waren.

Dutzende von Fahrgästen stecken fest, nachdem ihre Fahrten nach Andalusien am Hauptbahnhof Madrid-Atocha-Almudena Grandes nach dem bis dato viertschwersten Zugunglück in der Geschichte des Landes gestrichen wurden.

Die drei großen Bahnbetreiber des Landes - Renfe (öffentlich), Iryo sowie Ouigo (private Unternehmen) - sind nicht in der Lage, eine Lösung für ihre Fahrgäste zu finden. Es werden Klagen über einen Mangel an Sitzplätzen in alternativen Verkehrsmitteln wie Bussen und Flugzeugen laut.

Schon vor dem Unglück waren die Tickets für Flug- und Bahnreisen von Madrid nach Andalusien so gut wie ausverkauft.

Adif, der staatliche Infrastrukturbetreiber der Eisenbahn in Spanien, erklärte Euronews, dass man nicht wisse, wann der Verkehr wieder aufgenommen werden könne, da die beschädigten Züge , zunächst entfernt werden müssten. Der Präsident der andalusischen Regionalregierung, Juan Manuel Moreno Bonilla, hatte die verkeilten Wagen als "Eisenknäuel" bezeichnet.

Das Ausmaß der Schäden an den Gleisen um Adamuz, im Norden der Provinz Córdoba, ist zudem noch völlig unklar und muss analysiert werden, was ebenfalls Zeit braucht.

Renfe teilt in seinen sozialen Netzwerken mit, dass es an einem Alternativplan für die betroffenen Fahrgäste arbeitet- aber erst ab morgen. Auch Angaben zu einer Entschädigung der Betroffenen gibt es bisher nicht.

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