Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Blitzeis: "Gefahr für Leib und Leben“ – Steht das Schlimmste noch bevor?

Vorischt auch auf dem Fahrrad: Das Glatteis ist für alle Verkehrsteilnehmer eine Gefahr.
Vorischt auch auf dem Fahrrad: Das Glatteis ist für alle Verkehrsteilnehmer eine Gefahr. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

Vorerst gibt es keine Entwarnung auf Deutschlands Straßen. Denn: Der Februar geht laut den jüngsten Wetterprognosen genauso ungemütlich weiter, wie er begonnen hat. Besonders Blitzeis macht den Gang nach draußen am heutigen Freitag gefährlich.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für diesen Freitag für Millionen Menschen die Warnstufe Rot ausgerufen. Eisregen sorgt vor allem in Berlin sowie in Teilen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns für eine "Gefahr für Leib und Leben". Der Aufenthalt im Freien sollte deshalb vermieden werden.

Wer dennoch raus muss, sollte also besonders vorsichtig sein. Vor allem Autofahrer sollen sich laut dem DWD auf den Extremfall vorbereiten, ihre Fahrweise anpassen, möglichst volltanken sowie Decken und warme Getränke mitführen.

Doch damit nicht genug: Neben Glatteis kann zudem auch Nebel zu gefährlichen Situationen führen. Der Wetterdienst rechnet mit Sichtweiten von unter 150 Metern.

BER stellt Flugverkehr wegen Blitzeis ein

Doch nicht nur auf den Straßen kommt es zu Problemen. In der Hauptstadt ist inzwischen auch der Flughafen BER betroffen. Nach Angaben einer Flughafensprecherin sind seit Donnerstagabend keine Starts und Landungen mehr möglich. Grund ist auch hier das gefährliche Blitzeis. Dagegen konnte selbst der Winterdienst nicht ankommen: Trotz nächtlicher Einsätze mit Enteisungsmitteln musste der Flugbetrieb auch am Freitagmorgen weiter aussetzen.

Selbst der Winterdienst kann nicht viel gegen die gefährliche Witterung ausrichten.
Selbst der Winterdienst kann nicht viel gegen die gefährliche Witterung ausrichten. Copyright 2010 AP. All rights reserved.

Entspannung am Nachmittag und am Wochenende

Ein kleiner Lichtblick bleibt jedoch: Schon am Freitagnachmittag soll sich die Lage bereits entspannen. Im Verlauf des Tages werde sich die Glatteissituation laut dem jüngsten Warnlagebericht vorübergehend entschärfen. Nur im Nordosten könne es gebietsweise noch leichten Dauerfrost geben.

Am Wochenende könnte es in Teilen Deutschlands sogar fast frühlingshaft werden. In einigen Regionen rechnet der Deutsche Wetterdienst mit Temperaturen von bis zu 10 Grad Celsius.

Steht das schlimmste noch bevor?

Dieser kurze Hauch von Frühling könnte jedoch schnell wieder vorbei sein. Mehrere Wettermodelle rechnen für die zweite Februarhälfte mit einer Rückkehr winterlicher Bedingungen.

Vor allem das europäische Wettermodell sieht eine markante Umstellung der Großwetterlage: Ein kräftiges Hoch über Grönland würde die Tiefdruckgebiete über dem Atlantik nach Süden abdrängen. Dadurch könnte eiskalte Polarluft bis nach Mitteleuropa vordringen.

Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage rechnet ab dem 9. Februar in weiten Teilen Deutschlands wieder mit Minustemperaturen. Besonders im Nordosten liegt die Wahrscheinlichkeit laut Modell bei bis zu 95 Prozent, in den Folgetagen steigt sie auch im Westen und Süden deutlich an.

Die Winterjacke bleibt also vorerst ein treuer Begleiter. Immerhin lässt sich am Wochenende zumindest kurz Frühlingsluft schnuppern.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Polen statt Alpen? Skiurlaub bis zu 50 % günstiger

Russische Drohnen treffen Kyjiw – Stadt kämpft mit Stromausfällen und Kälte

Schwerer Schneefall in Japan fordert 30 Tote, abgelegene Orte versinken im Schnee