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Großbritannien verlegt F-35-Jets nach Zypern

Zypern, Akrotiri, Dateifoto
Zypern, Akrotiri, Dateifoto Copyright  Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Foteini Doulgkeri
Zuerst veröffentlicht am
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Großbritannien verstärkt angesichts wachsender Spannungen im Nahen Osten seine militärische Präsenz auf Zypern. Sechs F-35B-Kampfjets werden auf den Stützpunkt Akrotiri verlegt, um die Reaktionsfähigkeit der Streitkräfte zu erhöhen.

Großbritannien baut seine militärische Präsenz im östlichen Mittelmeer aus. Wie die Times berichtet, verlegt die Royal Air Force sechs F-35B-Kampfjets auf den britischen Stützpunkt Akrotiri auf Zypern. Mit dem Schritt reagiert London auf wachsende Spannungen im Nahen Osten und mögliche Risiken einer weiteren Eskalation.

Der Luftwaffenstützpunkt gilt als zentraler strategischer Standort für britische Militäroperationen in der Region. Bereits jetzt sind dort Typhoon-Kampfjets stationiert. Von Akrotiri aus führt Großbritannien seit Jahren Luftoperationen im Irak und in Syrien durch, unter anderem im Rahmen der Operation „Shader“ gegen verbliebene Strukturen der Terrormiliz Islamischer Staat.

Mit der Stationierung der F-35B erweitern die britischen Streitkräfte ihre Fähigkeit zu schnellen und flexiblen Reaktionen. Die neuen Jets sollen gemeinsam mit den Typhoons eingesetzt werden und die Einsatzbereitschaft sowie den Schutz britischer Interessen und Hoheitsgebiete in der Region erhöhen.

Die Verlegung fällt zeitlich mit dem Abschluss von diplomatischen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran im Oman zusammen. Dabei stand vor allem Teherans Atomprogramm im Fokus. Darüber hinaus wurden nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio auch das iranische Raketenprogramm, die Unterstützung regionaler Milizen sowie innenpolitische Fragen thematisiert.

Der Schritt Großbritanniens unterstreicht die strategische Bedeutung Zyperns für die Stabilität und Sicherheit im östlichen Mittelmeerraum. London setzt damit zugleich auf eine Kombination aus militärischer Abschreckung und diplomatischer Zurückhaltung, um zur Stabilität im östlichen Mittelmeer beizutragen, ohne sich unmittelbar an möglichen Kampfhandlungen zu beteiligen.

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