In der iranischen Hauptstadt versammelten sich Gläubige zunächst an den Moscheen. Anschließend schlossen sie sich Kundgebungen an, die religiöse Rituale mit politischen Botschaften verbanden.
Einige Teilnehmer erklärten, sie wollten in dieser Woche heftiger Kämpfe ihre Solidarität mit der Islamischen Republik zeigen. Mehrfach trafen Luftangriffe Ziele in Teheran; nach Angaben iranischer Stellen feuerte das Land als Antwort ballistische Raketen auf Israel ab.
Unter den Anwesenden war auch Hassan Fathollahi, der mit seinen Kindern zum Gebet gekommen war. Er sagte, viele Familien seien bereit, trotz aller Risiken hinter der Regierung zu stehen. Seine Worte griffen die Grundstimmung der Veranstaltung auf: Redner riefen zu Widerstand gegen Israel und die Vereinigten Staaten auf.
Die Gefechte dauern nun den siebten Tag an. Israelische Angriffe treffen auch Beirut, und der Iran feuert weiter Raketen als Vergeltung. US-Regierungsvertreter warnen, der Luftkrieg der Vereinigten Staaten gegen den Iran könnte sich in den kommenden Tagen ausweiten.