Nach der ersten Runde der Verhandlungen in Pakistan über das Ende des Kriegs gegen den Iran hat der US-Vizepräsident JD Vance auf der Rückreise einen Zwischenstopp auf der US-Airbase in Ramstein eingelegt.
Nach 21-stündigen Verhandlungen zwischen der US-Delegation und den Vertretern Teherans ist keine Einigung über ein Ende der Kampfhandlungen in Iran erzielt worden. Doch der Chef des Teams der US-amerikanischen Regierung, Trumps Vizepräsident JD Vance wirkte beim Zwischenstopp auf dem Luftwaffenstützpunkt in Ramstein erstaunlich entspannt.
Auf Fotos ist Vance im bedruckten blauen T-Shirt und im grauen Pullover mit einem Kaffeebecher in der Hand auf einer Startbahn der US-Airbase bei Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz zu sehen. Ramstein ist das Hauptquartier der US Air Force in Europa.
Die Bedeutung des US-amerikanischen Luftwaffenstützpunkts für die Militäroperationen der Vereinigten Staaten wird durch den überraschenden Kurz-Aufenthalt von JD Vance deutlich.
Warum Ramstein für die USA so wichtig ist
Der eigentliche Grund des Zwischenstopps ist das Auftanken des Flugzeugs der US-Regierung. Die USA brauchen ihre Militärbasen in Europa für ihre Einsätze im Nahen Osten und in Asien.
Zugleich hieß es, der Vizepräsident sei in Ramstein, um die Moral der US-Soldaten und Soldatinnen vor Ort zu stärken, wie er es schon bei seiner Reise im April 2025 nach Indien und Italien getan habe. 53.000 US-Militärs und Angehörige sind hier stationiert.
Ramstein ist der wichtigste US-Logistikstützpunkt in Europa für Einsätze im Nahen Osten - und damit auch für den Krieg in Iran.
Anders als Spanien hat es die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz nicht abgelehnt, dass die USA ihre Basen in Deutschland für den Krieg im Nahen Osten nutzen. Auch wenn es Merz vorerst abgelehnt hat, Trumps Forderung nachzukommen, die Straße von Hormus durch die Bundeswehr abzusichern, solange die Kampfhandlungen andauern.
Zuletzt wurde der US-Soldat, der über Iran abgestürzt war und in einer spektakulären Rettungsaktion nach der Ortung seiner Herztöne aus dem Kriegsgebiet gebracht wurde, nach Deutschland gebracht. Er wird im US-Militärkrankenhaus in Landstuhl ganz in der Nähe von Ramstein behandelt.