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Hitze-Karte: wie stark steigt das Thermometer bei Ihnen?

Spanien: Temperaturen steigen, bis zu 40 Grad in Woche vom achten bis 14. Juni
Spanien: Temperaturen steigen, bis zu fast 40 Grad in der Woche vom 8. bis 14. Juni Copyright  AEMET
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Von Jesús Maturana
Zuerst veröffentlicht am
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Am Wochenende setzt sich in weiten Teilen Spaniens ruhiges Wetter durch. Regen bleibt im Norden und in den Pyrenäen, die Hitze nimmt zu; kommende Woche sind im Süden 38 ºC möglich.

Der Samstag beginnt mit einer eher schwachen Front, die in Galicien und entlang der kantabrischen Küste nur stellenweise leichte Schauer bringt. Am Nachmittag türmen sich über den Gebirgsregionen Quellwolken, in den Pyrenäen sind örtlich kräftige Gewitter möglich. Im übrigen Land bleibt der Himmel meist locker bewölkt oder sogar wolkenlos.

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Die Temperaturen ziehen spürbar an. In vielen Provinzhauptstädten klettern die Werte über 30 °C, in den Tälern von Ebro, Tajo, Guadiana und Guadalquivir nähern sie sich 32 °C oder liegen darüber. Im Guadalquivir-Tal sind Spitzenwerte von mehr als 34 °C möglich. Die Juni-Prognosen sehen auf fast der gesamten Iberischen Halbinsel und auf den Balearen überdurchschnittliche Temperaturen und eine deutlich positive Temperaturabweichung.

Der Sonntag wird der heißeste Tag des Wochenendes. Weitgehend wolkenloser Himmel dominiert fast im ganzen Land, und 34 °C werden auf große Teile des Zentrums und der südlichen Landeshälfte übergreifen. In Madrid bewegen sich die Höchstwerte um diesen Wert, und Sevilla und Córdoba erreichen in den Mittagsstunden etwa 36 °C. Auch an der kantabrischen Küste steigen die Temperaturen im Vergleich zum Samstag deutlich an.

Mehr Hitze im Binnenland, Unsicherheit im Norden

Zwischen Montag und Mittwoch ändert sich das Muster kaum. Über weiten Landesteilen setzt sich ruhiges, meist trockenes Wetter fort. An der kantabrischen Küste halten sich jedoch dichtere Wolkenfelder mit vereinzelten leichten Schauern. In den Gebirgen im Norden und Osten können sich am Nachmittag einzelne Gewitter entwickeln.

Die Temperaturen in Madrid liegen an den meisten Tagen der Woche zwischen 33 und 34 °C, die Tiefstwerte sinken kaum unter 17 °C. In den Tälern von Guadiana und Guadalquivir könnten die Thermometer 38 °C erreichen oder überschreiten. Im Guadalquivir-Tal sind in den heißesten Abschnitten sogar knapp 40 °C möglich, Sevilla und Córdoba zählen dabei zu den am stärksten betroffenen Städten.

An der Mittelmeerküste fällt die Hitze dank des Meeres moderater aus. In Barcelona liegen die Höchstwerte zwischen 25 und 27 °C, die Nächte bleiben mild mit Tiefstwerten um 20 °C. Für den Norden und Osten bleiben die genauen Werte noch etwas unsicher, im Landesinneren bleibt die Hitze jedoch das bestimmende Thema. Saisonale Vorhersagen für den Sommer 2026 gehen von überdurchschnittlichen Temperaturen aus, vor allem im Binnenland, im Osten, Nordosten und im Mittelmeerraum.

In der zweiten Wochenhälfte deuten die Modelle auf einen weiteren Temperaturanstieg hin. Eine Bestätigung steht allerdings noch aus, hier sind weitere Aktualisierungen nötig.

Kanarische Inseln: kräftige Passatwinde und Wolken im Norden

Auf den Kanarischen Inseln bleibt der Passatwind auch am Wochenende und zu Wochenbeginn das prägende Wetterelement. In exponierten Lagen sind Böen von mehr als 80 Kilometern pro Stunde möglich, rund um den Archipel bleibt das Meer entsprechend unruhig.

Die Wolken stauen sich vor allem an den Nordhängen der höher gelegenen Inseln. Dort ist vereinzelt Nieselregen möglich, im Süden scheint deutlich häufiger die Sonne. Die Temperaturen bleiben angenehm und relativ konstant, mit Höchstwerten zwischen 23 und 25 °C an den Küsten und etwas niedrigeren Werten in mittleren Lagen.

Dieser Witterungsabschnitt folgt auf den tödlichsten Mai seit Beginn der Aufzeichnungen, was Hitzefolgen in Spanien angeht: 101 Todesfälle lassen sich den hohen Temperaturen zuordnen, mehr als das 3,6-Fache des Durchschnitts der vergangenen zehn Jahre für diesen Monat. Die Gewässer vor der spanischen Küste verzeichneten im Mai ebenfalls historische Temperaturrekorde. Besonders hohe Werte wurden von Galicien und der kantabrischen Küste bis hin zum Mittelmeer gemessen.

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