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In Venezuela: Zahl getöteter Portugiesen und Lusodeszendenten steigt auf 96

Ein junger Mann schläft, Rettungskräfte suchen weiter in den Trümmern nach den Erdbeben in La Guaira.
Ein Jugendlicher schläft. Rettungskräfte durchsuchen weiter die Trümmer nach den Erdbeben in La Guaira. Copyright  AP Photo/Ariana Cubillos
Copyright AP Photo/Ariana Cubillos
Von Manuel Ribeiro
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Die Zahl der in Venezuela bei zwei Erdbeben ums Leben gekommenen portugiesischen Staatsbürger und Luso-Abkömmlinge ist auf 96 gestiegen, teilte das Außenministerium der Agentur Lusa mit.

Die Zahl der in den Erdbeben in Venezuela ums Leben gekommenen portugiesischen Staatsbürger und Menschen portugiesischer Herkunft ist auf 96 gestiegen. Unter den Opfern sind 17 Kinder und 79 Erwachsene, wie das Außenministerium (MNE) in seiner jüngsten Bilanz der Nachrichtenagentur Lusa mitteilte.

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Die Doppelbeben vom 24. Juni, die vor allem die Zone von La Guaria trafen, forderten bisher 3.342 Todesopfer und 16.740 Verletzte.

Mehrere Staaten der Europäischen Union, darunter Portugal, haben Rettungsteams entsandt.

Venezuela und seine Hauptstadt Caracas wurden am 24. Juni 2026 von zwei starken Erschütterungen getroffen, die nur wenige Sekunden auseinander lagen (39 Sekunden).

Das Land liegt an der Grenze zweier tektonischer Platten: der südamerikanischen Platte und der Karibikplatte. Wenn sich diese Platten gegeneinander verschieben, können sie sich verhaken und Spannungen aufbauen, bis es schließlich zu einem katastrophalen Bruch kommt, der ein schweres Erdbeben auslöst.

Die Erschütterungen der Beben mit Magnituden von 7,2 und 7,5 brachten Gebäude in Städten im gesamten Norden des Landes zum Einsturz, besonders in La Guaria. Dort befindet sich auch die Einsatzzentrale des portugiesischen Rettungsteams.

In La Guaria leben zudem viele Portugiesen und Menschen portugiesischer Herkunft.

Weitere Quellen • AP, LUSA

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