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Irans Revolutionsgarden beanspruchen Angriff auf Amazon-Rechenzentrum in Bahrain

US-Militär in Bahrain
US-Militär in Bahrain Copyright  US-Militär in Bahrain
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Von Babak Kamiar
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die iranischen Revolutionsgarden erklären, sie hätten ein Amazon-Rechenzentrum sowie US-Militäranlagen in Bahrain mit Marschflugkörpern angegriffen. Eine unabhängige Bestätigung der Angaben liegt bislang nicht vor.

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben am Dienstag erklärt, ihre Luft- und Raumfahrtstreitkräfte hätten die zentrale Dateninfrastruktur des US-Konzerns Amazon in Bahrain mit mehreren Marschflugkörpern angegriffen und "zerstört".

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In einer Erklärung ihres Pressedienstes teilte die IRGC zudem mit, auch "US-Luftabwehrsysteme und Radaranlagen in den bahrainischen Gebieten Muharraq und Riffa" seien Ziel des Angriffs gewesen.

Weder die Behörden in Bahrain und den USA noch Amazon haben die Angaben bislang bestätigt oder kommentiert.

Die gemeldeten Angriffe erfolgen vor dem Hintergrund der seit zehn Tagen andauernden direkten militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und den USA, die trotz diplomatischer Bemühungen und eines Nachrichtenaustauschs zwischen beiden Seiten anhalten.

Nachdem die USA ihre Angriffe auf iranische Infrastruktur ausgeweitet haben, hatte Teheran gewarnt, im Falle weiterer Attacken Einrichtungen und Infrastruktur in Staaten der Region anzugreifen, die den US-Streitkräften zur Verfügung gestellt oder von ihnen genutzt werden.

US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, der Iran werde für den Tod von drei US-Soldaten in Jordanien und im Irak "um ein Vielfaches" bezahlen.

In derselben Erklärung teilten die Revolutionsgarden mit, der Angriff sei eine Reaktion auf die aus ihrer Sicht "gestrige militärische Aggression der USA gegen die im Bau befindlichen zivilen Anlagen in Darkhovin" gewesen.

Zeitgleich forderte die Ständige Vertretung Irans bei den Internationalen Organisationen in Wien die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) und den UN-Sicherheitsrat auf, den US-Angriff auf das im Bau befindliche Kernkraftwerk Darkhovin zu verurteilen.

Die IAEO erklärte, sie prüfe die Berichte über den Angriff, habe bislang jedoch keine unabhängige Bewertung des Vorfalls veröffentlicht.

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