USA/Kuba - Wettrennen um die Friedensdividende

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Von Euronews
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Der amerikanische Telekom-Multi Verizon Communications hat mit dem kubanischen Staatsmonopol ETECSA eine direkte Zusammenschaltungsvereinbarung

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Der amerikanische Telekom-Multi Verizon Communications hat mit dem kubanischen Staatsmonopol ETECSA eine direkte Zusammenschaltungsvereinbarung unterzeichnet. Bestehende Roaming-Dienste sollten so ausgebaut werden, so ETECSA.

Verizon hat in Kuba seit September einen Fuß in der Tür: Es war das erste Unternehmen der Mobil-Telekommunikation aus den USA, das Kubanern Roaming-Dienste anbot, nachdem US-Präsident Barack Obama begonnen hatte, die Beziehungen zum ehemaligen Gegner im Kalten Krieg zu normalisieren.

Das US-Handelsembargo gegen Kuba bleibt zwar in Kraft, die Obama-Regierung hatte US-Telekommunikationsunternehmen in neuen Vorschriften vor einem Jahr aber ermöglicht, mit dem kubanischen Staat Geschäfte abzuschließen.

New WH regulations allows US companies to establish offices in Cuba for 1st time in 50 yrs: http://t.co/7tb2WXI50xpic.twitter.com/f0sr1Kz8UI

— MSNBC Live w/Tamron (@TamronMSNBC) 18 septembre 2015

Auch der US-Mobilkommunikationsanbieter Sprint hat seit November einen Roaming-Vertrag mit ETECSA.

Und der Telekomkonzern AT&T und die Hotelketten Starwood und Marriott International stehen in den Startlöchern, um vor Barack Obamas historischem Kuba-Besuch (20. bis zum 22. März ) Verträge zu unterschreiben – sagen Insider (“Reuters”).

Era casi imposible pensar en #Cuba y Estados Unidos estableciendo relaciones. #CubaUShttps://t.co/CHa9S2PDanpic.twitter.com/p8GuwXQQ88

— OnCuba (@OnCuba) 5 mars 2016

Während des Embargos war Telefonieren zwischen den USA und Kuba schwierig – das ging vor allem über Drittstaaten, auf Kosten von Geldbeutel und Qualität.

su mit Reuters

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