EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Klartext von Mitsotakis: "Europa hat bei der Migration versagt"

Klartext von Mitsotakis: "Europa hat bei der Migration versagt"
Copyright AP Photo/Markus Schreiber
Copyright AP Photo/Markus Schreiber
Von Euronews mit AP, dpa
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Der griechische Regierungschef Mitsotakis fand beim WEF in Davos klare Worte. Europa habe darin versagt, bei der Migration eine gemeinsame Strategie zu finden, sagte er.

Proteste gegen irreguläre Migration und klare Worte

WERBUNG

Während die Bewohner von drei griechischen Inseln gegen die in ihren Augen negativen Folgen der irregulären Migration protestierten, wurde der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis beim Weltwirtschaftsforum in Davos deutlich: Europa habe in Sachen Migration versagt, sagte er und verlangte von der EU, seinem Land zu helfen.

Mitsotakis: "Europa hat darin versagt, bei der Migration eine gemeinsame Strategie zu finden. Ich werde ganz offen sein: Man kann nicht zum Schengenraum gehören, alle Vorteile der Freizügigkeit genießen aber dann nicht bei der Verteilung von Lasten wie der Migration mitmachen. Das ist schlicht nicht fair und richtig."

Man kann nicht zum Schengenraum gehören, aber dann nicht bei der Verteilung von Lasten wie der Migration mitmachen.
Kyriakos Mitsotakis
Griechenlands Ministerpräsident

Jordanischer Regierungschef: "Die Belastung durch die Flüchtlinge ist enorm"

Auch der jordanische Regierungschef Omar al-Razzaz war in Davos. Sein Land hat mehr als eine Million Flüchtlinge aufgenommen - eine große Belastung für das Königreich, das sich ebenfalls mehr Hilfe von der internationalen Gemeinschaft wünscht.

"Die Last ist enorm. Wir haben 1,3 Millionen Flüchtlinge, das heißt, rund 20 Prozent der Bevölkerung in Jordanien sind Flüchtlinge. Die Welt hat Jordanien unterstützt, aber das reicht nicht annähernd, um unsere Kosten zu decken. Ich verstehe die Müdigkeit vieler Spender, da das Thema von den Titelseiten verschwunden ist. Aber die Flüchtlinge sind nach wie vor da und Jordanien kommt seinen Verpflichtungen nach."

Für die deutsche Kanzlerin Merkel steht das Thema bei ihrem Türkeibesuch am Freitag auf der Agenda. Ankara wirft der EU vor, sich nicht an den Flüchtlingsdeal zu halten.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Athen: 10.000 Menschen streiken für höhere Renten

Ordnungspolitik weltweit in der Krise? Euronews-Debatte in Davos

Serbiens Präsident Vucic: "Habe es satt, von anderen gerügt zu werden"