Wegen Corona: Unternehmen streichen Geschäftsreisen - Belastung für Airlines

Virus-Warnung am Flughafen von Denver in den USA
Virus-Warnung am Flughafen von Denver in den USA Copyright Charles Rex Arbogast/AP
Von Euronews mit Ap, dpa, AFP
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus streichen viele Unternehmen und Organisationen Geschäftsreisen. Das bekommen unter anderem Airlines weltweit zu spüren.

Viele Dienstreisen sind gestrichen

WERBUNG

Das Corona-Virus stellt auch für Unternehmen und Organisationen weltweit eine Herausforderung dar. Die Einrichtungen versuchen, mit allerhand Methoden ihre Angestellten gesund zu halten.

Zum Beispiel werden, etwa bei der EZB, nicht unbedingt notwendige Dienstreisen gestrichen. Und auch Unternehmen wie Google, Goldman Sachs und Nestle forderten ihre Mitarbeiter auf, Reisen abzusagen oder zu verschieben. 

AP
Ryanair-Chef Michael O'LearyAPShawn Pogatchnik

Das Vorgehen der Konzerne ist ein weiterer Schlag für die Luftfahrtbranche, die ohnehin schon mit den Folgen des Virus zu kämpfen hat. Ryanair-Chef Michael O'Leary rechnet mit weiteren Flugausfällen und Buchungsrückgängen. 

Airlines und Hotels verzichten auf Storno-Gebühren

Einige Airlines und Hotels haben reagiert und beispielsweise ihre Storno-Gebühren angepasst. Gesellschaften wie Lufthansa, United oder Emirates fliegen bis Ende April nicht nach China.

Der Lufthansa-Konzern reduziert seinen Flugplan um die Kapazität von rund 150 Flugzeugen. Damit wurden Ankündigungen aus der vergangenen Woche umgesetzt, wie ein Sprecher am Mittwoch in Frankfurt sagte. 

Flug-Passagiere erhalten von einigen Airlines ihr Geld für Tickets zurück oder sie können diese für eine andere Reise nutzen, ohne Zusatzkosten.

Ähnliche Angebote gibt es von Hotels, die zum Beispiel teils keine Gebühren auf eine Änderung von Reisedaten oder eben Stornierungen erheben. 

China unterstützt Fluggesellschaften finanziell, die trotz Virus ins Land fliegen

China hat derweil angekündigt, Fluggesellschaften, die trotz der Krise nach China fliegen, finanziell zu helfen. Laut der chinesischen Luftverkehrsbehörde (CAAC) werden für jeden verfügbaren Sitz pro Flugkilometer 0,0176 Yuan (0,00227 Euro) gezahlt, wenn die Verbindung von mehreren Anbietern geflogen wird. 

Wenn nur eine Airline auf einer Strecke fliegt, werden 0,0528 Yuan (0,00682 Euro) bezahlt. Die Zuschüsse werden bis 30. Juni und auch rückwirkend für die Zeit seit dem 23. Januar gezahlt.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Französisches Familienauto gewinnt die Auszeichnung "Auto des Jahres 2024".

Was hat im letzten Jahrzehnt mehr eingebracht: Bitcoin oder ein Haus in London?

Markanter Absatzboom bei Elektroautos in Europa zu Jahresbeginn