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IWF-Prognose: Deutschland beim Wachstum 2021 nicht vorne dabei

Frankfurt am Main - die Skyline
Frankfurt am Main - die Skyline Copyright Michael Probst/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Oleksandra VakulinaEuronews
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Für den gesamten Euroraum geht der Internationale Währungsfonds von einem Wachstum von etwa 5 Prozent in diesem Jahr aus - doch mit regionalen Unterschieden.

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Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für die Zukunft der Wirtschaft in Europa vorgelegt.

So erwartet der IWF für den Euroraum nach dem Corona-Absturz 2020 in diesem Jahr ein Wachstum von etwa 5 Prozent.

Allerdings mit enormen regionalen Unterschieden.

Euronews/IMF
Die Prognose des IWF für EuropaEuronews/IMF

So wird in Irland ein Wachstum der Wirtschaft von satten 13 Prozent erwartet,

in Estland sind es immerhin noch 8,5 Prozent.

Doch in Finnland und Deutschland geht der IWF nur von einem Wachstum von etwa 3 Prozent aus.

Im Gespräch mit Euronews verweist der Europa-Direktor des IWF auf das Problem mit den Energiepreisen.

Alfred Kammer von IWF meint: "Wir haben weltweit dieses Problem, aber besonders in Europa, dass sich die Erdgaspreise verfünffacht haben. Es gibt wieder eine starke Nachfrage, weil in einigen Gebieten die erneuerbaren Energien nicht in Betrieb genommen wurden, heiße Sommer und kalte Winter haben die Lagerbestände reduziert. Und wir hatten Probleme auf der Angebotsseite. Wir gehen aber davon aus, dass diese Probleme bis zum zweiten Quartal des nächsten Jahres behoben sein werden."

Euronews-Wirtschaftsredakteurin Sasha Vakulina fragt nach: "Millionen Europäer gehen in den kalten Winter und sehen, wie die Inflation (die massiv von den Energiepreisen angetrieben wird) in die Höhe schießt. Gibt es irgendetwas, das getan werden kann, um den Menschen in Europa in den nächsten Monaten zu helfen?"

Europa-Direktor des IWF hält eine Gegensteuern der Regierende für notwendig: "Einige europäische Regierungen haben bereits Maßnahmen ergriffen, um die einkommensschwächsten Menschen vor dem Anstieg der Energiepreise zu schützen. Und das ist der richtige politische Schritt."

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