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Trump startet US-Webseite für günstigere Medikamente

US-Präsident Donald Trump spricht beim Nationalen Gebetsfrühstück am Donnerstag, dem fünften Februar 2026, in Washington.
US-Präsident Donald Trump spricht beim Nationalen Gebetsfrühstück am Donnerstag, dem fünften Februar zweitausendsechsundzwanzig, in Washington. Copyright  AP Photo/Evan Vucci
Copyright AP Photo/Evan Vucci
Von Pascale Davies
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Die Regierung Trump präsentiert die Initiative als direkten Angriff auf die Preismacht der Pharmaindustrie.

US-Präsident Donald Trump hat eine neue Regierungswebsite gestartet. Sie soll die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente in den USA senken.

Das Weiße Haus stellte am Donnerstag TrumpRx.gov vor. Auf der Seite sind mehr als vierzig Medikamente von fünf Pharmaunternehmen aufgeführt, die sich mit der Regierung auf spezielle Preise geeinigt haben: AstraZeneca, Eli Lilly, EMD Serono, Novo Nordisk und Pfizer.

„Sie werden ein Vermögen sparen“, sagte Trump. „Das ist außerdem gut für die Gesundheitsversorgung insgesamt.“

Wie funktioniert das Angebot?

Die Seite verspricht „die weltweit niedrigsten Preise für rezeptpflichtige Arzneimittel“ und stellt gefragte Präparate vor, darunter Abnehmmittel wie Ozempic und Wegovy.

Nutzerinnen und Nutzer können ihr Medikament suchen, einen Gutschein ausdrucken und ihn in der Apotheke vorlegen, um den Rabatt zu erhalten.

Die von der Regierung betriebene Website verkauft die Mittel nicht direkt. Sie fungiert als Vermittler und leitet die Menschen entweder auf Direktvertriebsseiten der Hersteller weiter oder stellt Gutscheine für den Kauf in Apotheken bereit.

„Patientinnen und Patienten werden hohe Rabatte auf viele der beliebtesten und teuersten Medikamente im Land erhalten und Preise zahlen, die in etwa den niedrigsten in anderen Industriestaaten entsprechen“, erklärte das Weiße Haus.

Die Regierung Trump präsentiert die Initiative als Angriff auf die Preismacht der Pharmaindustrie.

„Präsident Trump löst seine Versprechen ein und sorgt dafür, dass amerikanische Patientinnen und Patienten nicht länger hohe Preise zahlen, um niedrige Preise im Rest der Welt zu subventionieren. Das politische Establishment habe nicht geglaubt, dass das möglich ist“, heißt es auf der Website.

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