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Herzversagen: Manga-Legende Leiji Matsumoto 85-jährig verstorben

Leiji Matsumoto 2013 auf dem Filmfestival Venedig
Leiji Matsumoto 2013 auf dem Filmfestival Venedig Copyright Domenico Stinellis/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit AP, dpa
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Mangas und Anime waren sein Leben: Der 85-jährige japanische Künstler Leiji Matsumoto ist im Alter von 85 Jahren in seiner Heimat eines natürlichen Todes gestorben. Viele Fans hatte er auch in Europa, vor allem in Frankreich.

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Der japanische Manga-Zeichner und Anime-Schöpfer Leiji Matsumoto ist im Alter von 85 Jahren in einem Krankenhaus in Tokio gestorben. Nach Angaben seines Büros war Herzversagen die Todesursache.

Weltweit bekannt wurde der Japaner mit Manga-Werken wie Galaxy Express 999 und Space Pirate Captain Harlock. Sie dienten als Vorbild für Anime-Fernsehserien und machten Mangas auch außerhalb Japans bekannt.

Matsumoto, dessen bürgerlicher Vorname Akira lautete, wurde mehrfach von der japanischen Regierung ausgezeichnet. Aber auch Frankreich huldigte ihm 2012 mit der Verleihung des "Ordens der Künste und der Literatur". Seine erste Veröffentlichung hatte er bereits als 15-Jähriger. Die diplomatische Vertretung Frankreichs in japan drückte ihr Beileid aus. Matsumoto sei einer der ersten "Mangakas" in Frankreich gewesen, der sich einen Namen machte.

Matsumoto wurde stark von seinem Vater beeinflusst, der im Zweiten Weltkrieg als Pilot diente. Deshalb stand sein Sohn für eine pazifistische Grundhaltung. 2018 sagte Matsumoto in einem Interview: "Krieg zerstört unsere Zukunft." In seinen Werken schilderte Matsumoto oft Tragödien, die mit Krieg verbunden oder darauf zurückzuführen sind.

Seine Tochter Makiko verabschiedete sich von dem Künstler öffentlich mit der Erklärung, ihr Vater sei jetzt zum "Meer der Sterne" aufgebrochen.

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