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Nach einer wahren Geschichte: LUX-Filmpreis 2024 geht an "Das Lehrerzimmer" von Ilker Catak

"Das Lehrerzimmer" von Ilker Catak hat den LUX-Filmpreis 2024 gewonnen
"Das Lehrerzimmer" von Ilker Catak hat den LUX-Filmpreis 2024 gewonnen Copyright CINEUROPA
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Von Isabel Marques da SilvaEuronews
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🎬 Er war für einen Oscar nominiert, jetzt hat der deutsche Film "Das Lehrerzimmer" von Ilker Catak den Lux-Filmpreis des Europaparlaments gewonnen.

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Den LUX-Publikumspreis hat der deutsche Film "Das Lehrerzimmer" von Ilker Çatak gewonnen. Bei der Zeremonie im Europäischen Parlament in Brüssel war Drehbuchautor Johannes Duncker mit dabei.

"Das Lehrerzimmer" beruht auf einer wahren Geschichte, die seine Schwester erlebt hat. Im Film - der schon für einen Oscar nominiert war - will die unerfahrene Lehrerein Carla alles richtig machen und eine Reihe von Diebstählen aufklären. Doch dann gerät die Situation im Kollegium und im Klassenraum auer Kontrolle.

"Die idealistische Herangehensweise"

Johannes Duncker sagt im Gespräch mit Euronews: "Ich habe gemerkt, dass sich viele Leute mit den Figuren in unserem Film identifizieren können, und auch mit der Figur der Lehrerin, die diese idealistische Herangehensweise an die Dinge hat, aber das ist auch etwas, mit dem sich vielleicht Politiker identifizieren können... man kämpft mit dem System, man kämpft jeden Tag damit, man kämpft mit verschiedenen Meinungen über Menschen und jeder versucht, das Richtige zu tun, aber dann geraten die Dinge in Konflikt, weil die Leute verschiedene Meinungen darüber haben, was richtig ist, und wir müssen darüber debattieren und sprechen."

5 Filme für den LUX-Publikumspreis nominiert

Die anderen vier Finalisten waren 

der spanische Dokumentarfilm "20.000 Arten von Bienen" vonEstibaliz Urresola Solaguren,

"Smoke Sauna Sisterhood" von Anna Hints über Frauenpower in Estland, 

die finnische Tragikomödie "Fallende Blätter" von Aki Kaurismäki über Einsamkeit,

und "Auf der Adamant" von Nicolas Philibertaus Frankreich über ein Zentrum für psychisch Erkrankte.

Vor allem soziale Themen sollen im Vordergrund stehen

Dazu erklärt Drebuchautour Johannes Duncker: "Ich denke, es geht um diese zwei Seiten: die Fakten auf der einen Seite, aber auch, wie jeder sie interpretiert. Für mich ist der erste Schritt, die andere Person zu verstehen und dann in ein Gespräch zu kommen. Und ich denke, dass Filme eine großartige Möglichkeit sind, die Welt mit den Augen einer anderen Person zu sehen und durch sie zu leben".

Der Lux-Preis wird zu gleichen Teilen vom Publikum und von EU-Abgeordneten vergeben und sichert dem Film Untertitel in 24 europäischen Sprachen. Der Filmpreis des EU-Parlaments wird seit 2007 vergeben. Sie Auszeichnung "soll zur Diskussion und Reflexion über und zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der europäischen Einigung“ anregen.

Journalist • Kirsten Ripper

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