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Brüsseler Syrien-Konferenz beginnt mit Kunstausstellung

Brüsseler Syrien-Konferenz beginnt mit Kunstausstellung
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Von Stefan Grobe
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Geberländer brachten bislang rund 20 Milliarden Euro an Hilfen zusammen

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In Brüssel findet an diesem Dienstag und Mittwoch die zweite internationale Unterstützerkonferenz für Syrien statt.

Am Rande der Konferenz gibt es auch eine kulturelle Veranstaltung, auf der etwa 50 syrische Künstler ihre Sicht auf den Bürgerkrieg darlegen.

Die künstlerische Beraterin Alma Salem erklärt das Bild "Tourab", arabisch für Boden.

"Es Bild erklärt, dass Syrien keine Hilfe braucht, wenn der Krieg erst einmal vorbei ist", sagt .

Wenn nicht die Ölinteressen das Land übernehmen und Syrien mit seiner Natur allein gelassen wird, dann kann dieses fruchtbare Land seine Menschen allein ernähren."

Die mehr als 85 Teilnehmerländer an der Syrien-Konferenz versuchen, mehr Hilfen für die 13 Millionen Heimatlosen und fünf Millionen Flüchtlinge auszuhandeln, die vor allem vom Libanon, Jordanien und der Türkei aufgenommen wurden.

Insgesamt brachten die Geberländer bislang rund 20 Milliarden Euro zusammen.

Die EU nahm etwa eine Million Flüchtlinge auf, könnte aber mehr tun, meint Catherine Woollard vom Europäischen Flüchtlingsrat (ECRE).

"Europa muss vor allem weiterhin Schutz und Asyl bieten", sagt sie. "Ansonsten macht sich die EU unglaubwürdig. Auch gibt es dann das Risiko, dass andere Länder es Europa gleichtun und den Zugang zu Asyl erschweren könnten."

Vielen Flüchtlingen fehlt es nach wie vor an allem Lebensnotwendigen.

Doch gibt es Menschen wie Omar Al Tarscheh. Er lebt in Brüssel, wo er eine Organisation zur Integration von Flüchtlingen gründete.

"Wir helfen ihnen bei der Suche nach Unterkunft und nach Jobs. Ganz praktisch etwa zeigen wir, wie man seinen Lebenslauf aufsetzt und sich bewirbt."

Die Konferenz will sich zudem um die Wiederaufnahme der von der UNO geführten Genfer Friedensgespräche bemühen.

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