Wider das Vergessen - der Krieg in der Ukraine

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Von Stefan Grobe
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Ausstellung in Brüssel zeigt illustrierte Lebensgeschichten von jungen Menschen im Krieg

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Der Krieg in der Ukraine, der 2014 begann, scheint im Rest Europas vergessen zu sein.

Nicht aber für Jewhenjia, deren Familie aus ihrem Heimatort vor den Kämpfen fliehen musste.

"Jeden Tag verlieren wir in diesem Krieg Menschen. Ich verlor meine Heimat und den Kontakt mit vielen Freunden und Verwandten."

Krieg hat ihre Famile seit Jahrzehnten geprägt. Das Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel lud sie zur Eröffnung einer Ausstellung ein, die das Leben von 17 europäischen Studenten zeigt.

Ihnen gemeinsam ist die Erfahrung von Krieg. Der italienische Künstler Guglielmo Manetti hat ihre Geschichten illustriert.

Für die Zukunft ihres Landes hat Jewhenjia Hoffnung: "Ich hoffe, dass die Politiker diesen Konflikt lösen und der Ukraine helfen werden, eines Tages Mitglied der europäischen Völkergemeischaft zu werden. Dann können viele junge Ukrainer nach Europa reisen."

Die Ausstellung "Unheard Traces", ungehörte Spuren, ist noch bis zum 14. Oktober zu sehen.

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