Kurznachrichten aus dem Europäischen Parlament

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Von Stefan Grobe
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Mehr Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, humanitäres Visum, bessere Verbindungen zwischen Land und Stadt, Sacharow-Preis an Oleg Sentzow

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Das Europäische Parlament hat strengere Grenzwerte für Schadstoffe beschlossen, um die Krebsgefahr am Arbeitsplatz zu reduzieren.

Krebs ist in der EU die häufigste Ursache für arbeitsbedingte Sterbefälle.

Betroffen sind etwa 20 Millionen Europäer mit Jobs in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau.

Das EU-Parlament hat des weiteren die Kommission aufgefordert, einen Vorschlag für ein humanitäres Visa-System zu machen.

Anträge für ein solches Visum sollen an jeder EU-Botschaft im Ausland gestellt werden können, so dass kein Risiko für das Leben der Antragsteller besteht.

Im laufenden Jahr waren 200 Menschen beim Versuch nach Europa zu gelangen, ums Leben gekommen.

Am Mittwoch wollen die Abgeordneten die Menschen in der EU enger zusammenbringen.

Dem Plenum liegt ein Plan vor, der Randregionen mit Innenstädten in den Bereichen Verkehr, Energie und Digitalwirtschaft verbinden soll.

Und schließlich wird der ukrainische Filmemacher Oleg Sentzow mit dem Sacharow-Preis geehrt.

Sentzow kann den Preis nicht persönlich entgegennehmen, da er in Russland eine 20jährige Haftstrafe absitz t.

Parlamentspräsident Antonio Tajani nannte ihn ein Symbol für den Kampf von politischen Häftlingen.

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