Osnabrück: Baby kommt in 150m Höhe zur Welt - im Hubschrauber

Ein Rettungs-Hubschrauber des ADAC vom Typ Eurocopter fliegt ueber dem Flughafen Leipzig/Halle am Donnerstag, 05.07.2007
Ein Rettungs-Hubschrauber des ADAC vom Typ Eurocopter fliegt ueber dem Flughafen Leipzig/Halle am Donnerstag, 05.07.2007 Copyright ECKEHARD SCHULZ/AP
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Von Euronews mit dpa
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Fast 30 Jahre ist es her, dass in Deutschland die Geburt eines Säuglings in einem Hubschrauber dokumentiert wurde. Baby Martin hat es geschafft, in luftiger Höhe zur Welt zu kommen.

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Es ist das erste Mal seit 28 Jahren, dass ein Baby im Hubschrauber zur Welt kommt. Der Säugling erblickte bereits Mitte Januar im Anflug auf das Klinikum Osnabrück in 150 Kilometern Höhe bei 200 Stundenkilometern das Licht der Welt. Mutter und Kind haben die Geburt gut überstanden und sind beide wohlauf.

Das teilte ein Sprecher des ADAC mit, der den Hubschrauber zur Mutter geschickte hatte, nachdem bei ihr die Wehen eingesetzt hatten. Der Vater nahm unterdessen das Auto zur Klinik und konnte seinen Sohn dort bereits in Empfang nehmen. 

Der Helikopter brauchte für die Strecke zum Krankenhaus nur wenige Minuten - auf dem Flugfeld warteten bereits die Geburtshelfer, um den 3,6 Kilogramm schweren und 53 Zentimeter langen Martin Timotheus zu begrüßen.

Die letzte Geburt in einem Rettungshubschrauber des ADAC liegt Sprecher Jochen Oesterle zufolge bereits 28 Jahre zurück. Damals kam ein Säugling in einem in München stationierten Rettungshubschrauber zur Welt. 

Für das Team war der Einsatz mit der Geburt in luftiger Höhe ein positives Erlebnis. "Unseren Crews wird derzeit an der Coronafront alles abverlangt. Diese Geburt ist daher für uns alle ein glückliches Geschenk und ein wunderbarer Lichtblick in der Pandemiezeit", so Oesterle.

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