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Frühe Hitzewelle: Wetterwarnungen von Deutschland bis Spanien

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Von euronews
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Ausgetrocknetes Po-Flussbett in Boretto zwischen Mailand und Bologna.
Ausgetrocknetes Po-Flussbett in Boretto zwischen Mailand und Bologna.   -   Copyright  Luca Bruno/ Associated Press

Europa schwitzt: In Frankreich geht der Frühling, der laut staatlichem Wetterdienst in diesem Jahr besonders warm und trocken war mit einer besonders verfrühten Hitzewelle zu Ende. Während die Temperaturen in Paris an diesem Wochenende auf maximal 36 Grad klettern, können sie im Südwesten des Landes über 40 Grad erreichen. In mehreren Städten und Départements wurden in den vergangenen Tagen Hitze-Rekorde gebrochen. 

Auch der kommende Sommer dürfte heißer und trockener werden als normal - alte Menschen wie Christian Thurillat leiden besonders darunter. Der 70-Jährige wohnt in sechstem Stock eines Pariser Wohnhauses. Matthieu Mazo, ehrenamtlicher Helfer bei einer Organisation, die sich um allein lebende alte Menschen kümmert, schaut ab und zu nach ihm. Wegen der Hitze schläft Thurillat oft bis spät in der Nacht nicht ein. 

Warnung für fast ganz Deutschland

Auch in Deutschland wird, mit Ausnahme von Norddeutschland, vor Hitze und hoher UV-Strahlung gewarnt. 

Trockenheit und Waldbrände in Italien und Spanien

In Europa besonders sind auch Italien und Spanien besonders betroffen. In Norditalien herrscht große Trockenheit. In vielen Städten der Po-Ebene wird Wasser bereits rationiert. Italienischen Medien zufolge ist der Wasserstand des Flusses so niedrig wie seit 70 Jahren nicht mehr. Die Behörden fürchten Ernteausfälle.

In Spanien herrscht die schlimmste Juni-Hitzewelle seit 1950 mit Temperaturen von örtlich mehr als 44 Grad. Die Feuerwehr kämpft gegen mehrere Waldbrände. Das Schlimmste lodert in der Sierra de la Culebra in Nordwestspanien. Spanischen Medien zufolge mussten rund 1700 Menschen evakuiert werden.