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Russische Banken von SWIFT ausgeschlossen - gibt es für sie Alternativen?

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Von euronews
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Fast 80 % des weltweiten Zahlungsverkehrs werden in Euro und Dollar abgewickelt. Russische Banken, die auf der schwarzen Liste stehen, haben nur begrenzte Möglichkeiten.
Fast 80 % des weltweiten Zahlungsverkehrs werden in Euro und Dollar abgewickelt. Russische Banken, die auf der schwarzen Liste stehen, haben nur begrenzte Möglichkeiten.   -   Copyright  AP

Im Rahmen ihrer immer länger werdenden Sanktionsliste hat die Europäische Union wichtige russische Banken von SWIFT ausgeschlossen. Das führende Hochsicherheitssystem, das Finanztransaktionen auf der ganzen Welt ermöglicht, ist das größte internationale Zahlungsnetzwerk der Welt.

SWIFT hat seinen Sitz in Belgien und ist der dominierende Akteur im modernen Finanzwesen: Nach Angaben der Organisation nutzen mehr als 11.000 Institutionen in über 200 Ländern das Netzwerk, um Zahlungen abzuwickeln.

Es wird geschätzt, dass SWIFT durchschnittlich 42 Millionen Nachrichten pro Tag versendet.

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben beschlossen, eine ausgewählte Gruppe russischer Banken, darunter die größte russische Bank Sberbank, aus SWIFT auszuschließen, um den Kreml von der Weltwirtschaft abzuschneiden und die Ressourcen, die er in die militärische Invasion der Ukraine steckt, allmählich zu erschöpfen.

Der Ausschluss aus SWIFT ist jedoch nicht das Ende der Fahnenstange - es bringt lediglich weitere Hürden und Komplikationen mit sich.

Banken, die auf der schwarzen Liste stehen, haben immer noch eine Reihe von begrenzten - und manchmal riskanten - Möglichkeiten, das SWIFT-Verbot zu umgehen und weiterhin Geschäfte mit ihren internationalen Partnern zu tätigen.

Sehen Sie sich das Video oben an, um die Alternativen zum SWIFT-System zu entdecken.